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Auch in unserer freizügigen, offenen Welt gibt es sie noch – unangenehme Tabuthemen. Themen, über die man nicht gerne spricht, und über die es daher auch sehr wenig offen zugängliches Informationsmaterial gibt. Solche Themen betreffen zum Beispiel Frauen, die durch die Hölle einer Brustkrebserkrankung gegangen sind oder die ein hohes Risiko dafür in sich tragen.

Wie bleibt frau eine Frau, wenn ihr ein Teil der Weiblichkeit genommen wurde?

Das Schweigen brechen…

Tatsächlich entscheidet sich nur ein verschwindend geringer Prozentsatz der Frauen, die eine oder Teile ihrer Brust durch ein Krebsleiden verloren haben, für eine Rekonstruktionsplastik. Experten vermuten dahinter einen erschreckenden Mangel an aktiver Aufklärung.

Im Jahr 2011 beschloss die kanadische Stiftung Willow Breast & Hereditary Cancer Support, eine internationale Veranstaltung zu etablieren, bei der betroffene und bedrohte Frauen frei über ihre Ängste, ihre Leiden und ihre Möglichkeiten sprechen können – den Breast Reconstruction Awareness Day, kurz: BRA Day.

…voneinander lernen…

Mut soll das Treffen machen, Informationen vermitteln und nicht zuletzt eine Plattform darstellen, mittels derer Frauen in unterschiedlichen Stadien ihrer Erkrankung Erfahrungen austauschen können.

Viel zu viele Frauen verstecken ihre Erlebnisse unter weiten Pullovern, viel zu viele riskieren ihr Leben aus Angst vor einem drastischen Schritt wie der prophylaktischen Gewebeentnahme an der Brust und Auffüllung derselben mit künstlichen Implantaten oder Eigenfett.

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Der BRA Day hält in seiner ursprünglichen Form ein umfangreiches Programm mit ungewöhnlichen Highlights bereit.

Neben Vorträgen und Präsentationen von Experten auf dem Gebiet der plastischen Brustrekonstruktion sowie von ehemaligen Patientinnen können sich Betroffene in Gesprächen mit plastischen Chirurgen erstmals über ihre individuellen Möglichkeiten informieren. Zusätzlich stehen an verschiedenen Tischen Spezialisten unterschiedlicher Teilgebiete der plastischen Rekonstruktionschirurgie bereit, um die Gäste umfassend zu all ihren Fragen zu beraten.

Ein besonderes Highlight bildet die show-and-tell-Lounge. In für Männer unzugänglichen Räumlichkeiten können Betroffene mit ehemaligen Patientinnen direkt über ihre Erfahrungen sprechen, ihren Ängsten Ausdruck verleihen oder das Ergebnis einer Rekonstruktion hautnah und real erleben.

Das BRA Day Event findet nicht an einem, sondern an vielen verschiedenen Orten weltweit gleichzeitig statt, um Interessentinnen überall eine unkomplizierte Möglichkeit der Aufklärung und des Erfahrungsaustauschs zu ermöglichen.

Von Veranstaltungsort zu Veranstaltungsort variiert das Programm der Aufklärungsinitiative. Im Mittelpunkt stehen immer aktuelle medizinische Neuheiten. Somit ist der BRA Day nicht nur für Patientinnen eine Informationsplattform, sondern auch für Ärzte und Chirurgen, die wiederum ihre gewonnenen Erkenntnisse weitertragen können.

…gemeinsam Lösungen finden!

Die Frauen, die bereits an einer BRA Day Veranstaltung teilgenommen haben, bestätigen die mutige Absicht der Initiatoren: Endlich gibt es eine Möglichkeit, sich umfassend zu informieren und mit anderen Betroffenen oder mit solchen, die das alles hinter sich lassen konnten, zu sprechen. Hier schwanden die Angst und die Scham. Ehrliche Gespräche waren möglich! Hier wurden erste Kontakte geknüpft. Ideen wurden zu Plänen! Hier wuchs der Keim einer längst vergessenen Hoffnung – der Hoffnung auf ein neues Leben!

Zögern auch Sie nicht, Ihre Sorgen auszusprechen und sich einen Rat von Schicksalsgefährtinnen zu holen.

Der BRA Day findet für gewöhnlich einmal jährlich im Herbst statt. Mehr Informationen dazu, Ansprechpartner und eine Übersicht der nächsten geplanten Veranstaltungen in Deutschland finden Sie hier.

Schnelle Finger sind gut. Beim Tippen, beim Stricken oder beim Klavierspielen.

Ein schnellender Finger hingegen wird zum Hindernis bei allen Tätigkeiten, die einen zielgerichteten und harmonischen Bewegungsablauf fordern.

Wenn Sie das Gefühl haben, dass einer oder gleich mehrere Finger eine Extraaufforderung für das Strecken oder Krümmen brauchen, um dann mit einer plötzlichen Schnappbewegung in die gewünschte Position zu rucken, dann sollten Sie sich mit den folgenden Ursachen und Behandlungsmöglichkeiten vertraut machen.

Symptome

Wie bei den meisten krankhaften Veränderungen im Körper kündigt sich ein Schnappfinger, oder auch Trigger Finger, mit leichten bis mäßigen Schmerzen an. Diese lokalisieren sich nicht nur an den äußeren Gliedern Ihres Greiforgans, sondern ziehen sich bis in die Handinnenfläche hinein. Nachfolgend lässt sich der Finger nur schwer bewegen, wobei die Bewegung alles andere als fließend verläuft.

Im Verlauf einer unbehandelten Erkrankung lässt sich der Finger schließlich gar nicht mehr von selbst beugen oder strecken und schmerzt auch dann stark, wenn die Bewegung von außen aktiv herbeigeführt wird.

Grund für die Fehlfunktion ist ein mechanisches Hindernis im Zusammenspiel der Fingermotorik.

Ursache: Belastung

Besonders bei Menschen, die ihren Fingern häufig sehr viel zumuten, wie Handwerker oder passionierte Pianisten, kann es durch die übermäßige Beanspruchung der Beugesehnen zu winzigen Verletzungen derselben führen.

Diese Sehnen, die man sich wie die Seile einer Zugbrücke vorstellen kann, werden durch sogenannte Ringbänder am Knochen festgehalten. Viele kleine Verletzungen führen zu einer leichten Entzündung, die mit einer Schwellung einhergehen kann. Klingt diese nicht schnell genug ab, bildet sich ein Knötchen auf der Sehne. Und damit passt sie schlussendlich nicht mehr einwandfrei durch das Ringband hindurch. Die Reibung, die durch weitere erzwungene Bewegungen erzeugt wird, verschlimmert die Entzündung, bis der geschädigte Teil der Sehne das Ringband nur noch unter großer Kraftanwendung passieren kann.

Ursache: Veranlagung

Es müssen nicht immer Beruf oder Hobby schuld an einem schnellenden Finger sein. Oft sind die Beugesehnen oder auch die Ringbänder von Geburt an verdickt, was auf eine genetische Disposition zurückzuführen ist.

Das Szenario bleibt auch vor diesem Hintergrund dasselbe: Die übermäßige Reibung ruft eine Entzündung hervor, die wiederum führt zur Knötchenbildung und damit zu einer immens erschwerten Beweglichkeit.

Diagnostik

Die Diagnose Tendovaginosis stenosans ist anhand der charakteristischen Beweglichkeitsdefizite im fortgeschrittenen Stadium eindeutig. Zur Sicherheit wird die Ärztin Ihres Vertrauens den entsprechenden Bereich des Fingers während des Bewegungsablaufs abtasten. Das störende Knötchen auf der Sehne folgt der Bewegung des Fingers simultan.

Kommen Sie bereits auf einen ersten Verdacht in Dr. Giesslers Praxis – also noch bevor der Finger letztendlich „springt“ – kann die Diagnose durch Röntgen- und Ultraschalluntersuchungen ergänzt werden.

Therapie

Bei einer gerade erst im Anfangsstadium stehenden Erkrankung kann unter Umständen konservativ behandelt werden. Schonung, spezielle Massagetechniken und schmerzlindernde Cremes sollen die Selbstheilung des verdickten Sehne-Ringband-Komplexes unterstützen.

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Bei einer einmalig auftretenden Beugesehnenentzündung, die nicht auf dauernde Überbeanspruchung oder Genetik zurückzuführen, sondern beispielsweise die Folge einer Verletzung ist, kann eine gezielte Cortison-Einspritzung helfen, die Entzündung abzuschwächen und so ein einfaches Gleiten der Sehne durch das Ringband hindurch zu ermöglichen.

Bei Veranlagung aber, oder bei wiederholten Beschwerden, rät Ihnen Dr. Giessler zu einer einfachen Operation. Dabei wird unter örtlicher Betäubung durch einen kleinen Schnitt in der Handinnenfläche das Ringband gespalten, welches den Bewegungsablauf behindert. Die Funktion desselben wird durch die weiteren Ringbänder entlang der Fingerglieder schadlos aufgefangen. Sofort nach Abklingen der Betäubung kann der Finger wieder frei von Schnappbewegungen gebeugt und gestreckt werden.

Nach zwei Wochen werden die Fäden gezogen. Um den operativen Eingriff und die vorausgegangene Entzündung der Beugesehne in Ruhe abklingen zu lassen, sollte der betreffende Finger auch danach noch etwa eine Woche lang geschont werden.

Alsdann steht einem schmerzfreien Umzug oder einer gelungenen Vorführung von Bach‘s Präludium in c-Moll nichts mehr im Wege!

Jede Frau ist einzigartig durch ihre Größe, ihre Proportionen und ihre individuelle Figur, daher gibt es auch eine große Vielfalt an Brustimplantaten.

Brustoperationen, die anfangs überwiegend für Frauen mit schweren Operationen infolge von Brustkrebs oder Verletzungen gedacht waren, sind über die letzten Jahrzehnte zu einem riesigen Markt geworden. Inzwischen profitieren viele Frauen davon, die sich in ihrem Körper nicht wohlfühlen, weil ihre Brüste zu klein, zu groß oder ungleich gewachsen sind.

Rein kosmetische Eingriffe werden von den Krankenkassen nicht übernommen, können aber gegebenenfalls über eine Bank finanziert werden. Dadurch kommen selbst Frauen in diesen Genuss, welche sich die Verschönerung ihrer weiblichen Brust anders nicht leisten können.

Woraus bestehen Brustimplantate?

– Silikonimplantate
Am bekanntesten sind Brustvergrößerungen mit Silikonimplantaten. Diese waren eine Zeit lang in der Kritik, da sie im Verdacht standen, bei der Entstehung verschiedener Krankheiten beteiligt zu sein. In den USA wurden sie deshalb 1992 sogar vorübergehend vom Markt genommen, bis mehrere große Studien an über 70.000 Patientinnen für Entwarnung sorgten.

Forscher und Entwickler arbeiteten seitdem weiter an der Verbesserung der Implantate. Heute gehören Silikonimplantate zum Standard.

Natürlich ist die Qualität und die Haltbarkeit heutiger Silikonimplantate nicht mehr mit denen von damals vergleichbar. Die Auswahl an Formen hat sich ebenfalls stark verändert. Durch die Verwendung von Kohäsivgelee ist ein fester, struktureller Zusammenhalt des Implantats gewährleistet, sodass auch bei einem Unfall oder dergleichen nichts in die Umgebung auslaufen kann. Die Brüste bleiben dadurch immer in Form und fühlen sich sogar besser an.

Aufgrund der Struktur moderner Silikonimplantate erreichen sie einen nahezu natürlichen Zustand, der es Außenstehenden schwermacht, einen Unterschied zu einer natürlich gewachsenen Brust zu erkennen.

– Implantate mit Kochsalzlösung
Eine mögliche Alternative stellen Kochsalzimplantate dar, welche bei einem Auslaufen aufgrund ihrer „natürlichen“ Füllung gesundheitlich unbedenklich sind. Die Implantate bestehen aus einer Silikonhülle, welche mit einer Kochsalzlösung befüllt werden.

Eine mögliche Komplikation nach einer Brustvergrößerung ist eine Verformung und Verhärtung der Brust, eine sog. Kapselfibrose, welche beim Einsatz von Kochsalzimplantaten bisher seltener auftrat als bei Silikonimplantaten.

Ein Nachteil der Implantate besteht darin, dass sie sich aufgrund ihrer Konsistenz unnatürlicher anfühlen können als Silikonimplantate.

Aufgrund ihrer Konsistenz kann zudem keine entsprechende Bandbreite an Formen angeboten werden, wie dies bei Silikonimplantaten möglich ist. Kochsalzimplantate finden in der Praxis von Frau Dr. Giessler keine Anwendung.

– Implantation von Eigenfettgewebe
Wenn Sie Ihre Brüste nur um eine Körbchengröße vergrößert haben möchten, kommt auch die Brustvergrößerung mittels Eigenfettgewebe infrage. Dabei kann auf körperfremde Stoffe, bis auf das OP-bedingte Material, fast gänzlich verzichtet werden. Das aus dem eigenen Körper der Patientin entnommene Fettgewebe, wird ringförmig an mehreren Einstichstellen rund um die Brustwarzen in die Brüste eingespritzt. Diese Methode ist nur anwendbar, wenn die Patientin über genügend eigenes Körperfettgewebe verfügt.

Die Form der Implantate

Welche Art und Form von Implantaten für Sie infrage kommt, kann nur während eines gemeinsamen Gesprächs und einer eingehenden Anamnese ermittelt werden.

In der Praxis von Dr. Svenja Giessler in München werden Sie als Patientin umfassend über alle Chancen und Risiken einer Brustvergrößerung aufgeklärt. Die Operation selbst wird dann in einer Münchner Klinik durchgeführt.

Inzwischen steht ein großes Spektrum an verschiedenen Silikonimplantaten mit prallen und weicheren Strukturen zur Verfügung. Damit kann dem Wunsch und dem persönlichen Empfinden jeder Frau optimal entsprochen werden.

Runde Implantate lassen die Brust in alle Richtungen hin voller erscheinen und sorgen damit generell für ein schöneres Dekolleté. Es gibt allerdings auch tropfenförmige Implantate, welche speziell dazu entwickelt wurden, einer fülligeren, natürlichen Brust eine schönere Form zu verleihen. Diese werden als anatomische Implantate bezeichnet.

Im vertrauensvollen Gespräch mit Dr. Giessler findet jede Frau die für sie passenden Implantate zur Brustvergrößerung, damit sie sich mit dem Ergebnis wohl in ihrer Haut fühlt und mehr Attraktivität ausstrahlen kann.

Volumen und Größe der Implantate

Bei der Gestaltung des Volumens sollte ein optimales, ästhetisches Gesamtergebnis erreicht werden, welches die Wünsche der Frau berücksichtigt, sich aber auch an den möglichen Gegebenheiten orientiert.

Im Vorgespräch in der Praxis von Dr. Svenja Giessler in München gilt es zunächst abzuklären, ob das vorhandene Brustgewebe mit seiner Hautelastizität mit der gewünschten Größe des Implantats übereinstimmt und ob die Erwartungen realistisch sind.

Zu große Implantate können sich störend auf die Gesamtästhetik auswirken. Sie können beispielsweise unschön durch die Haut durchscheinen oder sogar das Risiko bei einer Operation erhöhen.

Vieles ist heute möglich, aber nicht alles ist sinnvoll und gesundheitlich unbedenklich. Eine vertrauensvolle Beratung vor der Operation ist deshalb unabdingbare Voraussetzung für eine gelungene Brustvergrößerung, mit minimierten Risiken in der gewünschten Form und Größe.

Die Gynäkomastie, auch als Männerbrust bekannt, ist besonders für junge Männer und Männer mittleren Alters ein großes ästhetisches Problem. In einer Zeit, in der ein ansprechendes Äußeres, auch bei Männern, nicht unwichtig ist, kann eine zu füllige Brust erheblich am Selbstbewusstsein kratzen. Es gibt aber durchaus einiges, was man gegen die Gynäkomastie tun kann.

Wie kommt es zu einer Gynäkomastie?

Bei der Entstehung einer Männerbrust ist meist ein gestörter Hormonspiegel beteiligt. Das kann schon beim männlichen Säugling im Mutterleib beginnen, in dem der Embryo zu viel Östrogene über die Plazenta erhält. Das hormonelle Gleichgewicht stellt sich aber normalerweise nach der Geburt wieder ein.

Die Pubertät ist ein weiterer Entwicklungsabschnitt, in dem weibliches Östrogen und männliches Testosteron ins Ungleichgewicht geraten können. Möglicherweise spielt hier ein erhöhter Testosteronspiegel zusammen mit einem erhöhten Wert des „Insulin-like-growth factor 1“ eine wesentliche Rolle. Darauf weist zumindest eine aktuelle, dänische Studie hin.

Meistens verschwindet diese Erscheinung nach dem Ende der Pubertät von ganz allein. Im späteren Lebensalter kann es aber erneut zu Veränderungen der männlichen Brust kommen. Dabei wandelt sich Muskelgewebe in Fettgewebe um.

Eine ungesunde Ernährung mit viel Fleisch von Tieren, welche mit Hormonen behandelt wurden, kann den Hormonhaushalt des menschlichen Körpers ebenfalls durcheinanderbringen. Wenn zusätzlich Adipositas mit einem Body-Maß-Index von über 30 vorhanden ist, kann es auch im Brustbereich des Mannes zu mehr Fettansammlungen mit einer Art „Pseudogynäkomastie“ kommen. In diesem Fall können Sport und eine Ernährungsumstellung eine Verbesserung herbeizuführen. Bei schlanken oder normalgewichtigen Männern wird das jedoch wenig bringen, dann sollte man andere Ursachen, wie ein Hormonungleichgewicht, ausschließen.

Weitere Ursachen für das Entstehen einer Männerbrust können die Einnahme von Säureblockern sein. Das sind Mittel gegen Sodbrennen und andere Magenprobleme. Chronische Leber- und Nierenerkrankungen können ebenfalls bei der Entstehung einer Gynäkomastie beteiligt sein, wie auch die Einnahme bestimmter Herzmedikamente, Blutdrucksenker oder Neuroleptika.

Außerdem sollte man bei Auffälligkeiten und einseitiger Veränderung der Brust eine mögliche Brustkrebserkrankung ausschließen, an welcher auch Männer erkranken können. Eine Hormontherapie von Prostatakrebs oder Hodentumoren, welche Östrogen produzieren sowie Erkrankungen von Hypophyse oder Hypothalamus oder eine Überfunktion der Schilddrüse können die männliche Brust ebenfalls unnatürlich anschwellen lassen.

Wie lässt sich eine Männerbrust wegtrainieren?

Zunächst ist es ohnehin ratsam einen Arzt hinzu zu ziehen, um krankhafte Veränderungen der Brust abzuklären und auszuschließen. Wenn die Männerbrust hauptsächlich durch Übergewicht bedingt ist, kann man versuchen das angesammelte Fett durch Ausdauertraining und Kraftsport loszuwerden und dabei gleichzeitig die Brustmuskeln zu modellieren.

Eine gesunde Ernährung mit weniger tierischen Fetten und mehr Obst und Gemüse wirkt dabei unterstützend. Außerdem sollte auf Alkohol und Softdrinks verzichtet werden. Wasser, Tee und schwarzer Kaffee sind besser als Cola oder gesüßter Obstsaft. Ausdauersport kurbelt den Stoffwechsel an und hilft dabei unerwünschte Stoffe aus dem Körper heraus zu schleusen. Der Genuss von Alkohol behindert diesen Prozess, deshalb sollte man auf ihn am besten ganz verzichten.

Für das Krafttraining eignen sich viele Übungen, welche man schon aus dem Schulsport kennt. Liegestützen und jede Form von Sit-ups in verschiedenen Varianten sind besonders effektiv. Übungen mit Gewichten oder einem Expander sind ebenfalls sehr hilfreich. Die passenden Anleitungen zu den Übungen sind nahezu überall im Internet zu finden.

Außerdem kann man die Angebote in den Fitnessstudios nutzen. Das geschulte Personal kann auf häufige Fehler bei Übungen hinweisen und dabei helfen ein geeignetes Training zusammenzustellen. Daneben unterstützt Schwimmen den Aufbau von Brust- und Rückenmuskeln und ist gut für den ganzen Körper.

Sollten alle Bemühungen nicht zum gewünschten Erfolg führen, beispielsweise, weil die Haut aufgrund starken Übergewichts schon zu sehr überdehnt ist, kann man auch über eine Operation nachdenken.

Ästhetische Brust-OP für Männer

In der Praxis von Dr. Svenja Giessler in München können Sie sich einer ästhetischen Brustkorrektur unterziehen. Die erfahrende, ästhetische Chirurgin konnte schon vielen Patienten mit ihren Schönheitsoperationen im Brustbereich zu einem völlig neuen Selbstbewusstsein verhelfen.

In einem Erstgespräch eröffnet Dr. Giessler jedem Patienten Chancen und Risiken des Eingriffs und findet für jedes kosmetische Problem eine passende Lösung. Manchmal genügt schon eine Fettabsaugung für ein optimales Ergebnis.

In manchen Fällen kann die Behandlung auch etwas aufwendiger sein, möglicherweise dann, wenn vermehrtes Drüsengewebe vorhanden ist. Dieses wird durch einen kleinen Schnitt am Rande des Brustwarzenhofes entfernt. Anschließend erfolgt eine Kompressionsbehandlung. Die meisten Operationen werden unter Vollnarkose durchgeführt und der Patient kann nach einer Nacht in der Klinik schon wieder nach Hause gehen.

Es liegt in der Natur der Menschen, sich ein jugendliches, frisches und damit gesundes Aussehen zu wünschen. Um dies zu erzielen, wird meistens einer einfachen Methode der Vorzug gegeben, die sicher und auch schnell ist – dem Fadenlifting. Bei dieser Methode werden medizinische Fäden, die Widerhaken oder kleine Kegelchen besitzen, unter die Haut geschoben und so in dieser verankert werden. Anschließend können die gewünschten Partien des Gesichtes durch Ziehen nicht nur angehoben, sondern auch gestrafft werden.

Individuelle Wahl der Fäden

Bei dem Eingriff, der schmerzfrei ist und je nach Anzahl der Fäden zwischen 10 und 30 Minuten dauert, nur eine örtliche Betäubung notwendig. Der Körper wird also nicht mit einer Narkose belastet.

Welche Fäden, mit welcher Art von Widerhaken nun verwendet werden, bestimmt die Ärztin bei jedem ihrer Patienten individuell, denn es hängt natürlich von der Zone und auch vom Zustand der Haut ab, welches Produkt zum Einsatz kommt.

Die medizinischen Fäden lösen sich dann nach einiger Zeit von alleine wieder auf. Und zwar nach wenigen Monaten. Ein weiterer Vorteil des Fadenliftings ist der Volumenzuwachs des Gewebes. Dieser entsteht dadurch, dass aufgrund der verwendeten Fäden die Kollagenproduktion der Haut immens angeregt und dadurch das Bindegewebe gestrafft wird. Dieser Effekt hält rund 1 ½ bis zwei Jahre an, bis sich die Haut wieder ein wenig zurückbildet, da sie ja weiterhin altert.

Nachbehandlung erforderlich?

Nach der Behandlung kann man direkt nach Hause gehen und ist alltagstauglich. Allerdings sollten in den ersten Tagen Sport, anstrengende Tätigkeiten, Sonneneinstrahlung und Sauna vermieden werden. Manche Patienten klagen über leichte blaue Flecken bzw. Blutergüsse, die jedoch nach wenigen Tagen wieder verschwunden sind, und zudem durch Make-up leicht überdeckt werden können. Das Gesicht kann auch ein wenig geschwollen sein oder ein Spannungsgefühl auftreten.
Die Risiken bei diesem Eingriff sind gering. Erwähnenswert ist eine Infektion jener Hautareale, in denen die Fäden verankert wurden. Das wird allerdings durch steriles Arbeiten verhindert. Auch eine Asymmetrie des Gesichtes ist bei ungenauem Arbeiten möglich. Sie kann jedoch leicht wieder behoben werden.

Eine Unverträglichkeit der Fäden wurde so gut wie nie beobachtet, ist jedoch rein theoretisch möglich. Der Preis für ein Fadenlifting hängt davon ab, wie viele Fäden zum Einsatz kamen bzw. welche Regionen gestrafft werden.

Schonende Behandlung innerhalb weniger Minuten

Die besten Ergebnisse erzielt man mit dem Fadenlifting, wenn der Erschlaffungszustand der Haut noch nicht zu weit fortgeschritten ist. Also zwischen dem 40sten und dem 60sten Lebensjahr.

Die Fachärztin für Plastische und Ästhetische Chirurgie, Dr. Svenja Giessler, hat viel Erfahrung bei diesem Verfahren und kann nur Positives über das Fadenlifting berichten. Und das ist kein Wunder, denn mit ihm tritt eine sichtbare Verbesserung bei hängenden Wangen, abgesunkenen Augenbrauen, bei Nasolabialfalten oder bei den Mundwinkeln auf. Auch eine faltige und schlaffe Halspartie bzw. die Gesichtskontur können mit Hilfe dieser Methode eindrucksvoll verbessert werden und zwar innerhalb weniger Minuten.

Die Bruststraffung ist ein plastisch-chirurgischer Eingriff, der – obwohl er im Vergleich zu anderen Eingriffen wie Brustvergrößerungen seltener durchgeführt wird – bei Frauen, deren Brust mit den Jahren an Spannkraft verloren hat, immer beliebter wird und notwendig sein kann. Auch in der Praxis von Dr. Giessler unterziehen sich Frauen dieser Operation.

Besonders nach Schwangerschaft und Stillzeit oder starkem Gewichtsverlust kann die Brust hängen oder erschlaffen. Das ist bedingt durch die veränderte Elastizität der Haut.

Für viele Frauen stellt dies ein Problem dar. Sie fühlen sich weniger attraktiv und haben Scheu sich vor ihrem Partner nackt zu zeigen. Eine Operation kann in diesem Fall Abhilfe schaffen und zu mehr Selbstbewusstsein verhelfen.
Welche Voraussetzungen hierfür vorliegen müssen, wie der Eingriff abläuft und was Sie beachten müssen, erklären wir in den folgenden Abschnitten.

Welche Voraussetzungen müssen Sie für einen solchen Eingriff erfüllen?

Starke Gewichtsschwankungen nach dem Eingriff können das Operationsergebnis beeinflussen. Wenn Sie sich einer Bruststraffung unterziehen wollen, dürfen Sie sich daher nicht mehr im Wachstum befinden. Nur so ist sichergestellt, dass die Brüste voll entwickelt sind.

Es wird daher auch empfohlen, dass die Familienplanung zum Zeitpunkt des Eingriffs abgeschlossen ist. Generell sollten Sie sich, wenn Sie sich für einen derartigen Eingriff entscheiden, in einem guten körperlichen und psychischen Zustand befinden.

Welche Vorbereitungen sind bei einer Bruststraffung notwendig?

In Vorbereitung auf die Bruststraffung findet in der Praxis von Frau Dr. Giessler ein umfassendes Beratungsgespräch statt. Hier wird die medizinische Vorgeschichte der Patientin besprochen und eine körperliche Untersuchung durchgeführt.

Es gibt verschiedene Faktoren, wie z. B. die Größe der Brüste oder das Alter der Frau, welche einen Einfluss auf das Operationsergebnis haben. Es ist wichtig herauszufinden, welches Resultat am Ende erzielt werden soll und erreicht werden kann, insbesondere um zu klären, ob der Eingriff die Erwartungen der Frau erfüllen kann. Des Weiteren wird Frau Dr. Giessler den OP-Ablauf erläutern und über mögliche Risiken aufklären.

Wie verläuft der Eingriff?

Die Bruststraffung erfolgt in Vollnarkose und dauert in etwa zwei bis drei Stunden. Die Operation erfolgt in zwei Teilschritten. Zum einen erfolgt eine Entfernung von überschüssigem Hautgewebe, zum anderen findet eine Versetzung der Brustwarze statt.

Hierfür setzt Dr. Giessler in der Regel zwei Schnitte: Der erste Schnitt wird direkt entlang der Linie unterhalb des Vorhofs der Brustwarze ausgeführt, der zweite unmittelbar daran anschließend senkrecht nach unten bis hin zur Brustfalte. Überflüssiges Hautgewebe wird nun entfernt. Die Brustwarze wird anschließend, an die für sie vorgesehene Position versetzt, und der Vorhof wird verkleinert.

Das innere Drüsengewebe wird gestrafft, damit die Brust ihre ursprüngliche, runde Form zurückerhält. Hierbei ist es wichtig, dass die Brustwarze die Verbindung zu dem darunterliegenden Gewebe behält, so dass ihre Funktion erhalten bleibt. Am Ende werden die Nähte verschlossen und ein stabiler Verband angebracht.

Gibt es Risiken bei einer Bruststraffung?

Wie bei jedem operativen Eingriff, bestehen auch bei einer Bruststraffung gewisse Risiken. Diese gehen hauptsächlich mit der Vollnarkose einher und betreffen das Herz-Kreislauf-System.

Mit dem Eingriff selbst sind ebenfalls gewisse Nebenwirkungen verbunden, welche bei einer fachgerechten und guten Vorbereitung und Durchführung der Operation sowie einem erfahrenen Chirurgen, jedoch vergleichsweise selten sind.

Mögliche Folgen einer Bruststraffung sind Blutergüsse oder Schwellungen, besonders in den ersten Tagen nach der Operation. Des Weiteren kann es zu Infektionen oder verschlechterter Wundheilung kommen. Dies kann bei Raucherinnen oder Patientinnen mit Diabetes vermehrt der Fall sein. In Einzelfällen kann ein vorübergehendes Taubheitsgefühl an der operierten Stelle auftreten, welches sich jedoch mit der Zeit wieder zurückbildet.

Was passiert nach der Operation?

Etwa ein bis zwei Tage nach der Operation werden der Verband und die Drainagen, welche das Wundsekret sammeln, entfernt. Anschließend muss die Patientin sechs Wochen lang einen Sport-BH tragen. In dieser Zeit ist es wichtig, auf übermäßige, körperliche Anstrengung zu verzichten. Auch der Gang ins Solarium und in die Sauna sollte vermieden werden.

In den ersten zwei Wochen nach dem Eingriff sind Patientinnen in der Regel krankgeschrieben, hier kann auch die Einnahme von Schmerzmitteln erforderlich sein. Nach Ablauf der 14 Tage werden die Fadenenden entfernt. Ein Ziehen der Fäden ist dank selbstauflösendem Nahtmaterial nicht notwendig. Das endgültige Ergebnis der Bruststraffung ist meist erst nach mehreren Monaten sichtbar. Bis dahin sind die Narben oft noch empfindlich, sodass vor allem der Partner mit dem Brüsten sehr behutsam umgehen muss.

Bei den meisten Menschen werden die ersten Fältchen und Falten etwa ab dem dreißigsten Lebensjahr sichtbar. Je nachdem, was man seiner Haut zumutet und natürlich auch nach persönlicher Veranlagung, können sich erste Falten auch schon vor dem dreißigsten Lebensjahr zeigen – oder erst sehr viel später. In der heutigen Zeit stehen uns hervorragende und ungefährliche Methoden zur Verfügung, Falten verschwinden zu lassen und die Haut für viele Jahre jugendlich und glatt zu erhalten: „Filler“ ist ein Oberbegriff für unterschiedliche Materialien, welche unter die Haut gespritzt werden, um dort für mehr Volumen und Feuchtigkeit zu sorgen.

Wodurch entstehen Falten?

Wenn Sie sich gesund ernähren, viel Wasser trinken, auf Alkohol und Nikotin verzichten, Ihre Haut gut pflegen und wenig der Sonneneinstrahlung aussetzen, schaffen Sie bereits beste Voraussetzungen für eine schöne Haut. Auch der regelmäßige Aufenthalt an der frischen Luft wirkt sich positiv auf die Haut aus.

Und trotzdem ist die Faltenbildung eine ganz normale Erscheinung des Alterungsprozesses. Die Zellteilung funktioniert mit den Jahren langsamer, die Haut wird trockener, fettarmer und sie verliert nicht nur Volumen, sondern vor allem ihre Elastizität. Mit der Zeit bilden sich erste Fältchen und im weiteren Verlauf immer tiefere Falten.

Filler zur Faltenunterspritzung

Patienten, die ihre Falten bekämpfen möchten, müssen sich nicht zwangsläufig unters Messer legen. In der modernen Schönheitschirurgie steht heute die Möglichkeit der Faltenunterspritzung zur Verfügung. Die besten Chancen auf eine dauerhaft schöne und junge Gesichtshaut haben Patienten, die frühzeitig mit der Faltenunterspritzung beginnen. Die Fältchen glätten sich wieder, die Haut gewinnt ihre Elastizität zurück und die Faltenbildung wird um ein Vielfaches verlangsamt bzw. sogar erst einmal gänzlich aufgehalten.

Welche Materialien werden als Filler verwendet?

In der modernen Chirurgie werden zur Faltenunterspritzung sowohl biologische als auch synthetisch hergestellte Filler verwendet:

Hyaluronsäure ist ohnehin ein Bestandteil der menschlichen Haut und daher sehr gut verträglich. Der Vorteil der Hyaluronsäure ist, dass sie von dünn- bis dickflüssig in unterschiedlicher Konsistenz unter die Haut gespritzt werden kann. Bei leichten Fältchen genügt eine Unterspritzung mit dünnflüssiger Hyaluronsäure. Bei tiefen Falten wird dickflüssiges Material verwendet, um die Haut zu glätten. Hyaluronsäure ist in der Regel gut verträglich.

Radiesse® besteht aus Calcium-Hydroxylapatit-Mikrokugeln, die in einem wasserbasierten Gelträger aufgelöst werden. Es handelt sich, um ein eingetragenes Markenzeichen aus dem Hause Merz, welches seit mehr als 20 Jahren eingesetzt wird. Radiesse® kurbelt nach der Unterspritzung die körpereigene Kollagen-Produktion an und sorgt somit für langanhaltende Effekte.

Eigenfett zählt zu den beliebtesten Substanzen zur Faltenunterspritzung. Eine Faltenunterspritzung mit Eigenfett setzt jedoch einen vorhergehenden Eingriff voraus: Im Rahmen einer Fettabsaugung wird das körpereigene Fettgewebe aufbereitet, um es später als Filler zu verwenden.

Botox ist bereits seit langer Zeit in aller Munde: Es handelt sich hier um ein Protein mit der genauen Bezeichnung Botulinumtoxin Typ A. Eine Faltenunterspritzung mit Botox führt zu einer Entspannung der Muskulatur in den unterspritzten Bereichen, wodurch eine Glättung von leichteren Falten erreicht werden kann.

Chancen und Risiken der unterschiedlichen Materialien

Die Faltenunterspritzung mit Hyaluronsäure, Hydroxylapatit oder Eigenfett bergen die geringsten Risiken für den Patienten. Alle genannten Substanzen sind biologisch abbaubar und werden in der Regel sehr gut vertragen. Je nach Faltentiefe sind die Effekte sofort oder erst nach einigen Tagen sichtbar.

Ebenso hängt es von der aktuellen Tiefe der Falten ab, wie lang der Effekt anhält. In der Regel sind die Effekte für einen Zeitraum von 12 bis 18 Monaten sichtbar, bevor eine Nachbehandlung notwendig wird. Bei einer Injektion von Eigenfett kann der Effekt sogar noch wesentlich länger anhalten, da die Haut mit körpereigenem Material unterpolstert wird.

Radiesse®, welches als Basis auch Hydroxylapatit verwendet, wird ebenfalls biologisch abgebaut und birgt somit nur wenige Risiken. Die Effekte sind sofort sichtbar. Eine Nachbehandlung wird nach etwa einem bis anderthalb Jahren notwendig.

Radiesse® als Gel-Matrix kann direkt nach der Unterspritzung für den Patienten unter der Haut spürbar sein. Das Material breitet sich jedoch innerhalb weniger Tage großflächig aus und sorgt für eine nachhaltige Glättung. Die Faltenunterspritzung mit Radiesse® darf nur durch speziell geschulte Fachärzte erfolgen.

Eine Faltenunterspritzung mit Botox ist meist auch sehr gut verträglich. Patienten sollten hierzu allerdings wissen, dass eine Nachbehandlung bereits nach etwa vier bis sechs Monaten notwendig ist. Die Effekte sind nach einigen Tagen sichtbar.

Nehmen Sie eine ausführliche Beratung in Anspruch

Ein Gesicht ist ebenso individuell wie der Patient selbst: Nicht jedes verwendete Material eignet sich für jeden Patienten. Dabei sind Ihre individuellen Voraussetzungen wie Faltentiefe, persönliche Wünsche, wie auch eventuelle Allergien und Unverträglichkeiten von Belang.

Vor einer Faltenunterspritzung erhalten Sie aus diesem Grund in der Münchener Praxis von Dr. Giessler eine ausführliche Beratung. Ob körpereigene Substanz, Hyaluronsäure, Botox oder Radiesse® – im Rahmen eines ausführlichen Beratungsgesprächs findet die Fachärztin die für Sie richtige Lösung.

Eine Frau beginnt durchschnittlich im Alter von etwa zehn bis fünfzehn Jahren mit ihren ersten Kämpfen gegen das beginnende Haarwachstum auf ihrem Körper.

Im Alter von fünfundzwanzig Jahren hat sie schon beinahe jede Methode der Haarentfernung ausprobiert. Mit welchem Erfolg?
Rasieren führt oft zu Pickelchen und nervt. Das glatte Ergebnis ist einfach viel zu schnell passé. Das liegt natürlich daran, dass das Haar nicht in der Tiefe entfernt wird. Es an der Wurzel zu packen und als Ganzes herauszuziehen, leuchtet ein. Das funktioniert bekanntermaßen über Klebestreifen aus Wachs oder Zuckerpaste, mit einem Epilier-Gerät oder auch mittels Enthaarungscreme.

Klassische Methoden

Nun, die ersten beiden Alternativen erweisen sich meist als recht schmerzhaft. Wobei die Wahl eines modernen Epilier-Gerätes womöglich das Schmerzniveau deutlich senken kann. Trotzdem muss die Tatsache berücksichtigt werden, dass die unvermeidlich nachwachsenden Stoppeln eine gewisse Länge innehaben müssen, um für eine erneute Entfernung griffig zu sein. Außerdem besteht dasselbe Risiko wie beim Rasieren: Durch das mechanische Herausziehen des gesamten Haarschaftes könnte durchaus der gesamte Haarkanal geschädigt werden. Unter Umständen und bei mangelnder Hygiene können hieraus unangenehme Entzündungen entstehen (Follikulitis).

Die Länge der Stoppeln ist der Enthaarungscreme egal. Mechanisches Reißen gibt es hier auch nicht. Der Wirkstoff der Creme zerstört die Eiweißstruktur des Haares, das daraufhin abfällt. Einziges Risiko hier: Toxische oder allergische Begleitreaktionen können damit einhergehen und unangenehme Hautausschläge verursachen.

Egal für welche Methode frau sich entscheidet, sie fürchtet zu Recht kräftiger nachwachsende Stoppeln, Hautreizungen und zeitaufwendige Torturen in regelmäßigen Abständen.

Doch halt! Nicht nur Frauen leiden unter stoppeligen Beinen, wild wucherndem Wuchs in sensiblen Zonen oder gar einzelnen Härchen an ganz und gar unpassenden Stellen.

Auch immer mehr Männer wünschen sich weniger oder gar keine Haare an bestimmten Körperregionen. Brust und Rücken etwa gelten heute als gepflegt, wenn sie nicht durch eine dicke Matte verdeckt werden. Auch Augenbrauen nehmen sich angenehmer im männlichen Gesicht aus, wenn sie nicht ineinander verschlungen erscheinen.

Was tun? Am effektivsten erweist sich wieder einmal die schonende und schmerzfreie Wirkung des Lichts. Haargenau!

Modernste Innovation

Richtiges „Lasern“ ist dabei zu hoch gegriffen. Bei der neuen, bereits recht bekannten IPL (Intense Pulsed Light) Methode reicht gezielt auf den Haar- und Hauttypus abgestimmte Lichtenergie aus. Sie wird vom Haar absorbiert und in die Wurzel geleitet, welche dadurch energetisch zerstört wird. Ein passendes Gerät gibt es auch schon für die private Nutzung zu Hause.

Das Team der Praxis Dr. Giessler geht noch einen Schritt weiter: BBL (Broad Band Light) heißt das erweiterte Konzept, das bereits in Sachen Hautverjüngung und Aknebehandlung unvergleichliche Resultate erzielt. Auch das Wachstum der Haare kann durch eine regelmäßige Behandlung nach dieser Methode deutlich reduziert werden. Zusätzlich verschont sie die Haut dabei vor unnötigen Chemiebomben oder grober mechanischer Reizung, die womöglich zu einer heftigen Entzündungsreaktion führen könnten.

Sprechen Sie mit Dr. Giessler ganz offen über Ihre haarigen Problemzonen und lassen Sie sich von ihr genau die Einzigartigkeit der Methode erklären. Die Behandlung wird individuell geplant und befreit Sie auf lange Sicht von einer haarsträubenden Angelegenheit.

Schläft Ihr Daumen morgens länger als Sie? Kribbeln Ihre Finger nach einer Fahrradtour? Haben Sie gar beim Greifen Schmerzen in den ersten drei Fingern Ihrer Hand?

Dann kommen Sie in die Praxis Dr. Giessler und lassen Sie sich ausführlich über das Karpaltunnelsyndrom und seine schwerwiegenden Folgen bei Nichtbehandlung aufklären. Einige Informationen erhalten Sie schon jetzt.

Der Karpaltunnel ist eine Art Röhre, die vom Unterarm bis zur Handwurzel reicht und, ähnlich einem haushaltsüblichen Kabel, einige wichtige Nerven und Gefäße im Innern schützt, die für die Benutzung und Versorgung der Hand nötig sind. Von zentraler Bedeutung hierfür ist der Mittelnerv, der für die Empfindung von Daumen, Zeige- und Mittelfinger und für die Steuerung derselben entscheidend ist.

Das Karpaltunnelsyndrom äußert sich in einer Verengung des Versorgungstunnels. Dadurch wird der Mittelnerv eingeklemmt und in seiner Funktion stark beeinträchtigt.

Ursachen

Meistens liegt dem anatomischen Engpass eine genetische Disposition zugrunde. Schwangerschaft, rheumatische Erkrankungen und sonstige körperliche Ausnahmezustände, die sich auf das Bindegewebe auswirken, können ebenfalls ein Karpaltunnelsyndrom bedingen. Desgleichen gilt für Veränderungen am Knochen durch schlecht verheilte Brüche und Arthrose oder auch für Diabetes. Mechanische Tätigkeiten im alltäglichen Niveau sind keine ausschlaggebenden Faktoren für ein Karpaltunnelsyndrom.

Symptome

Zunächst tauchen die Symptome wie zufällig nach besonderer Belastung auf. Etwa, nachdem die Hand im Schlaf oder nach einer längeren Fahrradtour abgeknickt war. Die Mangelversorgung des Mittelnervs äußert sich in Taubheitsgefühlen in Daumen, Zeige- und Mittelfinger, Kribbeln und Schwächegefühl bei Greifbewegungen. Diese zunächst nur akut auftretenden und rasch wieder abklingenden Symptome können bei Nichtbehandlung zu einem Dauerzustand der Missempfindung und funktionalen Beeinträchtigung werden. Hieraus können weitere Komplikationen entstehen, wie eine völlige Taubheit der Finger oder eine Muskelschädigung des Daumens (Daumenballen-Atrophie) und daraus resultierend ein deutlicher Kraftverlust bei Greifbewegungen.

Diagnosestellung

Das Karpaltunnelsyndrom wird in drei Schritten diagnostiziert:

1. Eine objektive Funktionsprüfung der Hand und Finger, einfache Tests im Hinblick auf Empfindungsstörungen oder Belastungssymptome (eine vorübergehende Missempfindung nach starkem Abknicken des Handgelenks) dienen der Feststellung, ob ein Karpaltunnelsyndrom vorliegt oder nicht.

2. Elektrophysiologische Untersuchungen können anhand der Nervenleitgeschwindigkeit klären, inwieweit der Mittelnerv bereits in Mitleidenschaft gezogen wurde.

3. Zuletzt muss, falls noch nicht bekannt, die Ursache des Karpaltunnelsyndroms geklärt werden. Dies ist wichtig für die anschließende Behandlung.

Therapie

Handelt es sich beim Karpaltunnelsyndrom um ein Nebenprodukt einer Schwangerschaft, sollte eine Handgelenksschiene ausreichen, um die Belastung auf den Mittelnerv zu reduzieren. In ähnlich akuten Situationen können Medikamente, wie Cortison oder auch Ultraschallwellen, zu einer Besserung der Beschwerden führen.

Bei einem chronischen Zustand ist ein chirurgischer Eingriff zwingend erforderlich. Dabei wird ein Hautschnitt auf der Handinnenseite durchgeführt und das darunterliegende Bindegewebsband durchtrennt, sodass die Durchblutung im Innern der Versorgungsröhre wieder gewährleistet ist und weder Nerven noch Gefäße eingeengt werden.

Der ganze Eingriff dauert nur ein paar Minuten und kann unter örtlicher Betäubung durchgeführt werden. Ein leichter Kompressionsverband sollte für einige Tage getragen werden. Es gelten die üblichen Schonungs- und Hygieneempfehlungen nach Operationen mit offenen Wunden.

Im Bestfall verschwinden die Beschwerden und Einschränkungen sofort nach Behebung des Engpasses. Je nachdem, wie sehr Nerven und Muskeln bereits gelitten haben, kann die Erholungsphase längere Zeit in Anspruch nehmen und muss eventuell durch krankengymnastische Übungen unterstützt werden.

Direkt nach der Operation ist mit einer Einschränkung der Hand für einige Tage bis hin zu wenigen Wochen zu rechnen. Über einige Monate hinweg kann eine Kraftminderung des groben Greifens andauern.

Doch es lohnt sich. Dr. Giessler betont in Interviews und in zahlreichen Videos immer wieder, wie sehr ihr ein harmonisches Ganzes am Herzen liegt. Dazu gehört eben auch die Funktionstüchtigkeit jedes einzelnen Teilbereichs des „Gesamtkunstwerks Mensch“.

Operation und Sport sind zwei Begriffe, die sich zunächst einmal gegenseitig ausschließen. Eine Operation bedeutet für den Körper in erster Linie Stress und eine Umstellung. Wundheilung steht im Vordergrund – ganz gleich, ob diese Wunden sichtbar sind oder nicht. Auch auf eine harmlose Faltenunterspritzung sollte kein Marathon folgen. Grundlegend gilt die goldene Regel:
Eine erfolgreiche Wundheilung ist das A und O für den dauerhaften Erfolg einer Schönheitsoperation.

Die Wundheilung ist dabei eine individuelle Angelegenheit, die Ihre Ärztin, Frau Dr. Giessler, gerne mit Ihnen gemeinsam prüft und beurteilt.
„Schonend“ ist das Zauberwort. Ihr Wohlbefinden wirkt sich nicht zuletzt auch auf den Heilungsprozess aus. Wenn Ihnen etwas körperliche Aktivität hilft, Stress abzubauen, sollten Sie vorsichtig das richtige Maß finden.

In der Ruhe …

aepfel-korb-blatt-herbst-gesund-fitFolgende Einschränkungen und Risiken können nach einer OP auf Sie zukommen:

Nachwirkungen der Narkose: Infolge der Wirkung von narkotischen Mitteln ist Ihr Herz-Kreislaufsystem noch einige Zeit beeinträchtigt und kann größerer körperlicher Belastung nicht wie gewohnt standhalten. Sie sollten buchstäblich Ruhe bewahren, bis die Medikamente in Ihrem Körper vollständig abgebaut sind.

Offene Wunden und frische Narben: besonders wichtig ist hier Hygiene. Am besten ist, man lässt den gesamten Bereich in Ruhe heilen. Starkes Schwitzen bei körperlichen Aktivitäten, Saunagänge und chlorhaltige Schwimmbecken sind absolut tabu – zumindest bis die Wunde äußerlich verschlossen und etwaige Fäden gezogen sind.

Mechanische Reize: Nach der Operation ist das Gewebe noch weich und empfindlich. Implantate können sich anfangs bei plötzlichen, ruckartigen Bewegungen verschieben. Anders herum können Hohlräume dort entstehen, wo das Gewebe gerade gestrafft wurde. Auch übermäßige Zugbelastung auf die Wunde ist unbedingt zu vermeiden! Damit sind besonders die „ruhigen“ Sportarten wie Yoga und Co. gemeint, die nicht nur unsere Sehnen und Bänder spürbar dehnen, sondern insbesondere unserer Haut immense Elastizität abverlangen. Und die ist einer nicht vollständig verheilten Wunde schlicht nicht zuzumuten.

Durch körperliche Anstrengung steigt außerdem der Blutdruck an – dies erhöht die Gefahr von Nachblutungen in und um das betreffende Gewebe.

… liegt die Kraft!

Das heißt jedoch alles nicht, dass Sie nach einer OP wochenlang nur liegen dürfen. Tun Sie, was Ihnen keine Schmerzen bereitet, gehen Sie es langsam an und verordnen Sie sich selbst häufiger Pausen, in denen Sie bewusst auf Ihren Körper lauschen und danach entscheiden, ob und wie intensiv Sie weitermachen wollen.

Bei einem ruhigen Herbstspaziergang können Sie erkennen, ob Sie noch unter Schmerzen leiden und inwieweit sich Ihr Kreislauf schon wieder erholt hat.

Bitte achten Sie in diesem Zusammenhang auch darauf, selbst nach vollständiger Wundheilung nicht sofort mit Ihrem üblichen Trainingsprogramm wieder einzusteigen. Durch die lange Pause könnten sich wohl geformte Muskelgruppen schon wieder leicht zurückgebildet haben.
Hören Sie auf Ihren Körper. Aber hören Sie auch auf Ihre Ärztin!

Frau Dr. Giessler kann Ihnen individuell auf Ihre Operation abgestimmte Empfehlungen geben, wann Sie welche Übungen mit welcher Intensität beginnen können. Verlassen Sie sich auf Wissen, Erfahrung und Intuition, dann steht einer optimalen Wundheilung und einem ausgeglichenen Inneren nichts im Wege.

Narben zeigen, wer wir sind und was wir überlebt haben.

Jede Verletzung der Lederhaut führt an der Oberfläche zu einer Narbe, auch wenn sie mitunter mikroskopisch klein ausfällt und mit dem Auge nicht einmal zu erkennen ist. Steht der Wundverschluss unter Zugspannung oder ist die Wundheilung durch Entzündungen o. ä. gestört, steigt das Risiko, eine sichtbare Narbe davonzutragen. Wunden, die in frühester Kindheit entstanden sind, beginnen möglicherweise erst mit den Jahren so richtig aufzufallen.

Vor einigen Jahrzehnten konnten vor allem Männer stolz auf die Zeichen früherer Verletzungen weisen, sich anerkennend auf die Schulter klopfen und von ihren gefährlichen Abenteuern berichten.

Die Welt hat sich gewandelt. Heute zählt ein glattes Äußeres als Zeichen eines sicheren Lebensstiles, der als erstrebenswert gilt. Doch auch die Sicherheit unserer Welt verschont uns manchmal nicht vor Wunden und Verletzungen, die allzu deutliche Spuren hinterlassen.

Im Büro, auf einer Feier oder im Urlaub am Strand wird die lebenslange Erinnerung an Unfälle, Operationen oder Krankheiten oft zu einer drückenden Last für den Betroffenen. Ereignisse, die wir längst überstanden glaubten, rücken wieder in die Gegenwart und in unser Bewusstsein, weil wir unfreiwillig die Blicke anderer Menschen auf uns ziehen. Und in dieser Situation stellen wir uns dann vielleicht die Frage:

Wird die Narbe je verblassen?

Narben an sich können als eine Art notdürftiges Flickwerk des Körpers verstanden werden. Nach dem Motto: „Es ist zwar nicht ganz das passende Gewebe, aber Hauptsache der Riss wird erst einmal verschlossen!“

Jede Verletzung heilt ein bisschen anders. Manche Wunden verschließen sich so glatt und unauffällig, als wären sie niemals da gewesen. Manchmal aber verselbstständigt sich der Wundheilungsprozess. Überschießende Narben können sich dann sogar in umliegendem Gewebe zu Wucherungen entwickeln. Diese Keloide sind zwar gutartig, können aber zu ausgeprägten Entstellungen werden und zu Funktionsbeeinträchtigungen führen.

In vielen Fällen bildet sich das überschießende Narbengewebe von allein wieder zurück. Bis zum endgültigen Vernarbungszustand können immerhin sechs bis zwölf Monate vergehen.

Manchmal sind Cortison-Einspritzungen nötig, um überschießendem Narbengewebe Einhalt zu gebieten.

Selten muss eine Korrektur-Operation in Betracht gezogen werden. Dabei wird beispielsweise durch eine multiple Z-Plastik die Zugspannung auf die Wunde in die richtigen Bahnen gelenkt.

Als wirklich effektive Behandlungsmethode hat sich inzwischen aber die moderne Lasertherapie erwiesen.

Wie werden Narben durch Laser unsichtbar?

Das überschüssige Narbengewebe lässt sich wunderbar mit der Lasertechnik beseitigen.

Sogar an empfindlichsten Stellen kann mit der gebündelten Lichtenergie punktgenau gearbeitet werden. Die Wirkungsweise des Lasergerätes an der Oberfläche könnte man grob als „Abschleifen“ der Haut bezeichnen. Doch auch in tieferen Schichten hat die Lasertechnik einen positiven Effekt: Durch die Gewebserwärmung in der Tiefe wird das vernarbte Gewebe erneuert und die Haut sichtbar gestrafft.

Dies ist allerdings ein Entwicklungsprozess. Die Behandlung findet zwar ambulant statt, kann sich aber, je nach Art und Größe der Narbe, über mehrere Einzelsitzungen erstrecken.

Was muss ich vor und nach der Behandlung beachten?

Auch ein unblutiger Eingriff ist ein Eingriff. Alkohol und Nikotin schaden der Wundheilung und sollten spätestens einige Tage vor der Behandlung abgesetzt werden.

Im Anschluss an die Laserbehandlung bitte unbedingt auf direkte Sonneneinstrahlung im betreffenden Bereich verzichten. Laserlicht hat im menschlichen Zellgewebe nicht nur eine schneidende Wirkung: die pigmentbildenden Zellen (Melanozyten) reagieren sehr stark auf Lasereinwirkung und sollten nach Möglichkeit Gelegenheit finden, sich zu regenerieren, bevor die nächste Sitzung anberaumt ist.

Auch intensive körperliche Aktivität und starkes Schwitzen, etwa durch Saunagänge, sollten vermieden werden.

Die Laserbehandlung ist eine vergleichsweise sanfte Methode, um Narbengewebe zu reduzieren und ein ebenmäßiges Hautbild zu schaffen. Sie ist aus Dr. Giesslers Praxis dank ihrer risikoarmen, sehr präzisen und vielseitigen Wirkungsweise nicht mehr wegzudenken. Jahrelange Erfahrung und ausgewählte Produkte renommierter Hersteller geben unzähligen Patienten ein sicheres Gefühl – hier ist es möglich, die unschöne Vergangenheit zumindest optisch ungeschehen zu machen!

Eine aktuelle wissenschaftliche Studie zeigt, dass beim Betrachten eines fremden Gesichts für gewöhnlich drei Dinge besonders hervorstechen: Augen, Nase, Mund. Anders verhält es sich, wenn das Gesicht rechts und links von frech hervorlugenden „Segelohren“ ergänzt wird – dann erweitert sich auch das Betrachtungsdreieck entsprechend. Wissenschaftlich ist hiermit bewiesen: abstehende Ohren fallen auf. Das muss noch nichts Negatives heißen. Eine weitere Studie ergab immerhin, dass abstehende Ohren zwar ausgiebigere Aufmerksamkeit erfahren, deshalb aber noch lange nicht zu einer negativen Einschätzung des Charakters führen.

Dennoch, wer mit besonders prominenten Ohren ausgestattet ist, muss über ein entsprechend großes Selbstbewusstsein verfügen und sich damit abfinden, dass seine Ohren buchstäblich die Blicke auf sich ziehen. Wer diese Blicke nicht mehr spüren mag, kann sich die Ohren operativ anlegen lassen.

Die Otopexie, wie die Ohranlegeoperation im Mediziner-Jargon heißt, ist eine der häufigsten Eingriffe im Bereich plastischer Chirurgie. Viele Betroffene werden schon im Kindesalter operiert.

Medizinische Fakten, soziale Aspekte und psychologische Folgen

Die erste „Schönheitsoperation“ mit sechs Jahren hinter sich zu haben, klingt hart. Ist es aber nicht. Medizinisch gesehen gibt es keinen Grund, zu warten. Das Ohr ist im sechsten Lebensjahr zu 90 % ausgewachsen. An der Form ändert sich jetzt von alleine nichts mehr. Die Krankenkassen urteilen ähnlich: aufgrund der möglichen psychischen Belastung werden die Kosten einer Operation bis zum vierzehnten Lebensjahr vollständig übernommen.

Bei der Otopexie geht es meist weniger um das Erreichen persönlicher Traummaße, sondern vielmehr um das Sicherstellen der gesellschaftlichen Akzeptanz und die Vermeidung von zermürbenden Spötteleien auf dem Schulhof. Erwachsene, die an dieser Stelle verwundert den Kopf schütteln, sollten Folgendes bedenken: Kindermund tut Wahrheit kund! Diese Wahrheit kann grausam sein, wenn der Schauplatz ein Schulhof ist und ästhetische Mängel zum Gesprächsthema werden.

Ist das Äußere im Kindesalter schon so wichtig?

Die Antwort darauf ist ein klares und unmissverständliches JA!
Die erste Sozialisierungsphase findet im Kindergarten- und Grundschulalter statt. Menschen bilden natürlicherweise kleine und größere Gemeinschaften, die auf Ähnlichkeiten beruhen und sich gegenüber Andersartigkeit abgrenzen. Dies übt sich im Kindesalter am leichtesten an drei Faktoren: Interessen, Fähigkeiten und Äußerlichkeiten. Das bedeutet bei weitem nicht, dass wir alle gleich sein müssen. Aber wir suchen nach Wiedererkennungswerten unter Gleichaltrigen, um uns mit Ihnen und damit als Gruppe identifizieren zu können. Für ein Kind stehen also erstmals wichtige Fragen im Raum:

Wer bin ich innerhalb meiner Gruppe?
Was macht diese Gruppe aus?

Die Zugehörigkeit zu einer Gemeinschaft verändert unsere Leistungsbereitschaft. Unter sozialer Aktivierung verstehen Psychologen die Tendenz, innerhalb einer Gruppe mehr zu leisten als alleine.

Im Hinblick auf unsere schnelllebige Gesellschaft und den überfüllten Schulalltag heutiger Kinder bleibt wenig Zeit für lange Reflexionen in der sozialen Entwicklung. Es wird gemeinhin erwartet, dass diese im Alter von sechs Jahren weitgehend abgeschlossen ist und fortan keiner besonderen Fürsorge mehr bedarf. Dies kann verheerende Folgen haben. Ein Kind, das von seiner Gemeinschaft ausgeschlossen wird, wird auch in seiner Leistungsfähigkeit gehemmt. Im Extremfall kann das wiederum zu schlechten Schulnoten und damit zu weiteren sozialen Hindernissen führen.

Für die psychisch ungestörte Entwicklung ist es wichtig, dass das Kind von seiner Gruppe wohlwollend aufgenommen wird und sich darin positiv zu behaupten lernt.

Mein Kind hat abstehende Ohren – was nun?

Die Form der Ohrmuschel hat nichts mit der organischen Funktionstüchtigkeit zu tun. Vor der Operation nicht und hinterher auch nicht.
Wichtig ist, dass Ihr Kind die Operation wirklich will. Sprechen Sie mit ihm darüber und zeigen Sie ihm, wie es nach der Operation aussehen könnte. Bereiten Sie Ihr Kind auch auf die Risiken und Nebenwirkungen vor. Kleine Kinder werden für gewöhnlich unter Vollnarkose operiert, um den psychischen Stress durch die Aufregung gering zu halten.

Eine Fehlstellung der Ohren kann unterschiedliche Ursachen haben. In den allermeisten Fällen jedoch liegen genetische Gründe vor. Die plastische Chirurgie kennt über hundert Möglichkeiten, eine Dysplasie des Ohrs zu korrigieren. Am häufigsten ist die Anthelixfalte schuld an der Fehlstellung – das ist die Falte, die vom mittleren Ohrrand aus schräg nach vorne oben verläuft und die Spitze des Ohrs elegant nach hinten klappt. Hinzu kommt mitunter ein Abstehen der Ohrläppchen oder in seltenen Fällen eine allgemeine Hyperplasie der Ohrmuschel, d. h. ein insgesamt zu groß geratenes Ohr. Korrigierende Maßnahmen werden meistens über einen Hautschnitt durchgeführt, der die Bearbeitung des darunterliegenden Knorpels mithilfe verschiedener Schnitt-, Ritz- und Nahttechniken ermöglicht. Allein die verhältnismäßig junge Fadentechnik kommt ohne Schnitt aus.

Dr. Giessler versteht sich als Ärztin, die von Frau zu Frau mit Ihren Patientinnen auf Augenhöhe spricht. Viele Frauen, die ihre Praxis besuchen, sind Mütter. Jede Mutter will ihre Kinder vor gesellschaftlichen Angriffen schützen. Natürlich sollte sich niemand einem irrationalen Gruppenzwang unterordnen. Doch manchmal, wie im Fall von erblich bedingten abstehenden Ohren, ist es möglich, seinem Kind bessere Chancen in der Gesellschaft zu bieten, in die es hineingeboren wurde. Sprechen Sie über Ihre Sorgen mit der Ärztin Ihres Vertrauens. Ganz im Sinne von Dr. Giesslers Einstellung – von Frau zu Frau.

Die Mastektomie, also die Brustentfernung nach Brustkrebs, belastet Frauen in der Regel schwer. Die Entfernung des Tumorgewebes, manchmal auch der gesamten Brust, ist medizinisch aber vielfach unumgänglich. Kranke und betagte Patientinnen müssen zuweilen immer noch lose Prothesen tragen. Viele scheuen auch weitere Eingriffe.

Bei den meisten Frauen ist die Brust aber gut mit Silikonimplantaten oder Eigengewebe rekonstruierbar. Dies kann, je nach Indikation und Entscheidung der Patientin, gleichzeitig mit der Brust-OP geschehen, wenige Wochen im Anschluss an die Mastektomie, aber auch Monate oder Jahre später.

Wann ist der Brustaufbau nach einer Brustamputation sinnvoll und möglich?

Ihre Brust mit Silikonimplantaten oder Eigengewebe aufzubauen, ist die Entscheidung jeder einzelnen Frau. Natürlich muss diese Möglichkeit ärztlicherseits abgeklärt werden. Die Brustrekonstruktion ist nach Mastektomien ebenso möglich wie auch als brusterhaltende Operation (BET), wenn die Brüste infolge des krebsbedingten Eingriffs verschieden groß sind. Ein Brustaufbau ist etwas sehr Persönliches. Deshalb berät Sie Frau Dr. Svenja Giessler in ihrer Münchner Praxis dazu persönlich und umfassend.

Viele Frauen möchten vorab auch Kontakt zu Gleichgesinnten aufnehmen. Die Deutsche Krebsgesellschaft mit ihrem bundesweiten Netz an Beratungsstellen und Selbsthilfegruppen ist für Sie eine kompetente und diskrete Ansprechstelle. Die gesetzlichen Krankenkassen tragen übrigens die Kosten für die Brustrekonstruktion und, je nach Vertrag, auch die privaten Krankenversicherungen.

Welche Vorteile birgt die Brustprothese?

Bereits kurz nach ihrer Brustoperation erhält jede Frau im Krankenhaus ihre Erstversorgungs-Büstenhalter und Brustprothesen. Diese Einlagen sind leicht und weich. Sie schonen Ihre Haut und ermöglichen die Wundheilung. Wer eine zweite OP scheut oder noch abwarten muss, kann dann eine weiche Kunststoffprothese aus Silikon wählen, die in Farbe, Form und Gewicht dem natürlichen Busen ähnelt.

Die leichten Prothesen, die gut auf der Haut haften und nicht verrutschen, ersetzen natürlich nicht den Verlust des weiblichen Organs Brust. Wer sie akzeptiert, möchte meist chirurgisch in Ruhe gelassen werden oder scheut aus Alters- und Krankheitsgründen den Brustaufbau. Ihm zahlen die gesetzlichen Krankenkassen und nach Vereinbarung auch die Privatkassen die Dauerprothese. Zudem werden Zuschüsse für die erforderliche Spezialwäsche gewährt.

Die Brustrekonstruktion als Mittel der Wahl

Bei vielen Frauen ist der Wunsch nach Wiederherstellung ihrer Weiblichkeit aber größer als die Angst vor dem erweiterten Eingriff. Die Brustrekonstruktion hilft ihnen dabei, die körperlichen und seelischen Verletzungen, die die Krebserkrankung hinterlassen hat, besser zu bewältigen und Seele und Körper ins Lot zu bringen.

Brustrekonstruktionen aus Körpereigengewebe sind natürlich und beweglich wie die gesunde Brust und fast ebenso empfindsam. Ist der Brustwiederaufbau mit Eigengewebe nicht möglich, so kann die Brust auch durch ein mit Silikongel oder einer Kochsalzlösung gefülltes Implantat aufgebaut werden. Die künstliche Brust ist fast ebenso flexibel wie die natürliche. Lassen Sie sich beraten!

Der Brustwiederaufbau mit Implantat

Implantate bestehen aus Silikon oder Kochsalzlösung-Silikon-Mischungen gleichen Kissen, die ebenso schwer sind wie das Brustdrüsengewebe. Sie werden entweder unter oder teils über und teils unter dem Brustmuskel eingesetzt. Verbleibt nach der OP genügend Hautmantel, so kann das Implantat direkt eingesetzt werden. Andernfalls wird zunächst eine Silikonhülle eingesetzt, die nach und nach mit Kochsalzlösung befüllt wird und das Gewebe dehnt, bis das Kissen implantiert werden kann.

Der Brustmuskel verleiht dem Implantat den nötigen Halt und schützt das Kissen vor Verletzungen. Zudem vermindert das Implantieren unterhalb der Brustmuskulatur die Gefahr einer Verkapselung. Auch durch die Verwendung strukturierter, innen stabiler Silikonkissen, durch gewebeschonende OP-Techniken, antibiotische Spülungen und Drainagen ist es möglich die Risiken des Brustwiederaufbaus mit Silikonimplantaten inzwischen weitestgehend zu minimieren.

Eine Option ist auch der netzgestützte Wiederaufbau der Brust. Dabei wird ein Kunstnetz oder eine azelluläre Matrix aus echter organischer Haut eingesetzt, um das Absacken des Implantats zu verhindern. Die Implantate müssen selbstverständlich regelmäßig ärztlich kontrolliert werden. Nach einigen Jahren müssen die Kissen zudem ausgetauscht werden, da ihre Lebensdauer begrenzt ist. Auch die Kombination mit Strahlentherapien bedarf der ärztlichen Abklärung.

Der Brustaufbau mit körpereigenem Fettgewebe

Häufig ist auch der Brustaufbau durch körpereigenes Gewebe möglich. Dazu verwendet die Medizin Fettgewebe und Haut aus dem Unterbauch, dem Gesäß oder dem Rücken der Patientin. Mit dem Gewebe werden auch die Blutgefäße entnommen. Diese werden dann an der Brustwand wieder an den Blutkreislauf des Körpers angeschlossen. Alternativ können auch nur die Hautlappen gelöst, mitsamt ihrer erhaltenen Blutgefäße in die Brustregion verlagert und dort implantiert werden.

Nach der OP wird jede Frau mehrere Tage lang klinisch betreut. Gelegentlich ist nach einigen Monaten dann ein zweiter, kleinerer Eingriff notwendig. Denn da sich die Brust unter Einfluss der Schwerkraft verändert, muss unter Umständen die Symmetrie wiederhergestellt werden. Bei einem weiteren Eingriff werden abschließend Brustwarzen und Warzenhof chirurgisch rekonstruiert.

Die Patientin entscheidet  Dr. Svenja Giessler berät und leistet die fachärztliche Betreuung

Ob Sie sich für lose Prothesen, einen individuellen Brustaufbau oder zunächst ein Leben ohne und später mit einer Brust entscheiden, obliegt ganz allein Ihnen. Gerne beraten und begleiten Dr. Giessler und Ihr Team Sie dabei. Vereinbaren Sie Ihren persönlichen Beratungstermin in der renommierten Münchner Praxis. Die Fachärztin für plastisch-ästhetische Chirurgie, Dr. med. Svenja Giessler, hat sich auf die Brustchirurgie spezialisiert und besitzt umfangreiche Erfahrung bei der Betreuung von Brustpatientinnen. Sie berät Sie gern ausführlich in einem persönlichen und unverbindlichen Gespräch.

Eine ansprechende Körperform ist nicht das einzige Kriterium, welches Menschen schön erscheinen lässt – auch ein gesundes und gepflegtes Äußeres zählt dazu, was sich unter anderem im Zustand und dem Aussehen der Haut ausdrückt.
Viele wünschen sich einen ebenmäßigen Teint und eine straffe Haut, doch mit jedem Tag altert die Haut. Drei entscheidende Faktoren für die Hautalterung sind, neben dem fortschreitenden Alter, die Lebensweise, die Gene und die UV-Strahlung.

Unsere Haut verändert sich damit stetig. Nicht nur aus kosmetischen, sondern insbesondere aus gesundheitlichen Gründen ist es ratsam, die Veränderungen nicht außer Acht zu lassen. Abgesehen von auffälligen Muttermalen und Leberflecken können nämlich auch bösartige Tumore entstehen, die unbedingt chirurgisch entfernt werden sollten. Sie können ansonsten zu schwerwiegenden Krankheiten und sogar zum Tod führen.

Wie erkenne ich gefährliche Hautveränderungen?

Jeder sollte sich regelmäßig im Spiegel betrachten, um Hautveränderungen frühzeitig zu bemerken. Insbesondere Personen, welche viel UV-Strahlung genießen oder genossen haben, sollten sorgfältig vorgehen. Vor allem die stark dem Sonnenlicht exponierten Stellen wie Kopf, Arme und Rücken sind besonders häufig von Hauttumoren betroffen. Obacht ist geboten, wenn die Haut auf einmal einen oder mehrere Flecken zeigt. Dies muss nichts Schlimmes sein, kann es aber sein oder noch werden.

Die aktinische Keratose ist beispielsweise ein frühes Stadium des hellen Hautkrebses. Sie macht sich durch hautfarbene oder rötliche, raue Flecken bemerkbar. Diese können sich im weiteren Verlauf zu graubraunen, rötlichen und verhornten Knötchen und damit zu Plattenepithelcarcinomen weiterentwickeln. Das nicht selten auftretende Spinaliom lässt sich an schuppenden, verkrusteten oder verhornten Stellen erkennen, aus denen derbe Knoten werden.
Zu den halbbösartigen Tumoren gehört das Basaliom, welches in benachbartes Gewebe wachsen kann und dort Knorpelgewebe sowie Knochen beschädigen kann. Es ist geschwürartig, knötchenförmig und narbenähnlich.

Stark gefürchtet aufgrund seiner Agressivität und Bösartigkeit ist der schwarze Hautkrebs.
Die ABCDE-Regel soll dabei helfen, ihn von ungefährlichen Muttermalen zu unterscheiden:

  • asymmetrische Form
  • Begrenzung ist unregelmäßig
  • Colorit bzw. die Färbung ist uneinheitlich
  • Durchmesser von mehr als 5 Millimetern
  • Erhabenheit der Hautveränderung in Form einer Vorwölbung

Wann muss ich zum Arzt?

Wer ungewöhnliche Hautveränderungen an seinem Körper feststellt, sollte sich nicht scheuen, diese ärztlich abklären zu lassen. Insbesondere der schwarze Hautkrebs bringt gefährliche gesundheitliche Risiken mit sich, die bis zum Tod führen können.

Im Rahmen einer Untersuchung bei Frau Dr. Svenja Giessler, Fachärztin für Plastische und Ästhetische Chirurgie, kann sich Klarheit verschafft werden. Sie untersucht Hautveränderungen gründlich und nimmt zur Absicherung der Diagnose bei Bedarf eine Gewebeprobe, auch Biopsie genannt.
In der Regel ist für die Entfernung von Hautveränderungen nur eine ambulante Operation mit einer lokalen Betäubung erforderlich. So kommt es auch zu keinen oder nur sehr kurzen Ausfallzeiten im Beruf. Wenn mehrzeitige Behandlungen oder größere Eingriffe notwendig sind, kann ein stationärer Aufenthalt erforderlich sein.

Frau Dr. Svenja Giessler führt stationäre und größere Operationen versiert in der Iatros-Klinik oder im Diakoniewerk München durch. Sie hat in diesem Bereich eine umfangreiche Erfahrung dank ihrer Arbeit in Kliniken der Rekonstruktiven Chirurgie mit dem Schwerpunkt Gesichtsoperationen. Die Resultate ihrer Arbeit können daher nicht nur aus gesundheitlicher Perspektive überzeugen, sondern auch durch das ansprechende ästhetische Ergebnis.

Altern und die Schönheit dennoch bewahren, das ist ein Wunsch vieler Menschen. Ein gesunder Lebensstil, ausreichende Bewegung und ein stressfreier Alltag sind die wichtigen Voraussetzungen, um sich fit zu halten und nicht vorzeitig zu altern.
Negative Auswirkungen schlechter Angewohnheiten lassen sich im Nachhinein nur schwer bekämpfen und eine Falte, die einmal da ist, verschwindet auch nicht einfach wieder. Doch selbst mit dem besten Lebensstil lassen sich Falten nicht vermeiden.

Falten sind auch schön und prägen die Ausstrahlung eines Menschen, daher sollte bei allem Wunsch nach Jugendlichkeit nicht vergessen werden, dass das Gesicht seine Natürlichkeit behält. Mit einer Hyaluronsäurebehandlung gelingt der Spagat zwischen Faltenbekämpfung und Natürlichkeit.

Was ist das Besondere an einer Behandlung mit Hyaluronsäure?

Hyaluronsäure ist ein Stoff, welcher natürlich in der Haut vorkommt. Die Haupteigenschaft des Stoffes ist es Wasser zu binden und die Haut optimal mit Feuchtigkeit zu versorgen. Im Alter von 25 bis 30 Jahren beginnt die Haut langsam damit weniger Hyaluronsäure zu produzieren. Die Haut wird schlaffer und es bilden sich erste Fältchen.
Viele Sonnenbäder, Rauchen und Alkohol begünstigen die frühzeitige Hautalterung, sodass auch 30-Jährige unter Umständen bereits sehr viel älter aussehen können, als es Ihrem tatsächlichen Alter entspricht.

Die Hyaluronsäure kann eingesetzt werden, um Falten gezielt zu unterfüttern. An der Stelle einer Falte wird so vermehrt Wasser eingelagert und die Falte wieder aus der Tiefe nach oben angehoben. Besonders geeignet ist die Unterfütterung der Nasolabialfalte, also der Partie zwischen Nase und Mundwinkeln, ebenso wie die Partie der Oberlippe und Teile der Stirn. Auch besonders tiefe Falten lassen sich mithilfe der Unterspritzung von Hyaluronsäure stark anheben.

Ein großer Vorteil bei der Unterspritzung mit Hyaluronsäure ist, dass der Stoff zwar synthetisch hergestellt wird, aber natürlich im Körper vorkommt. So kommt es selten zu allergischen Reaktionen auf die Behandlung.
Der Stoff wird vom Körper mit der Zeit wieder abgebaut. Eine erneute Behandlung empfiehlt sich nach etwa sechs Monaten. Im Laufe der Zeit kann sich eine gewisse Basis aufbauen, sodass eine erneute Behandlung nach einem Jahr ausreichen kann.

Ist die Unterspritzung mit Hyaluronsäure effektiv?

Gegenüber Botox besteht der große Vorteil bei der Verwendung von Hyaluronsäure darin, dass die Mimik vollständig erhalten bleibt. Tiefe Falten können wieder angehoben werden. Die Behandlung verleiht der Patientin ein junges, frisches Aussehen.

Die Unterspritzung mit Hyaluronsäure wirkt direkt, sodass sich die Patientin sofort nach der Behandlung von der Effizienz überzeugen kann. In den ersten ein bis zwei Tagen nach dem Eingriff können allerdings einzelne Stellen des Gesichts gerötet und leicht geschwollen sein. Durch die nahezu direkt erzielte Wirkung und die minimalen Nachwirkungen des Eingriffs erfordert die Unterspritzung keine extra Schonungsphase und keine Nachbehandlung. Auch einer Urlaubsreise im Anschluss an eine Behandlung steht nichts im Wege.

Botox kann ebenfalls eingesetzt werden, um besondere Stellen des Gesichts faltenfrei werden zu lassen. In sparsamer Dosierung und mit großer Sorgsamkeit ausgeführt, bleibt die Mimik nahezu vollständig erhalten. Je nach Region eignet sich die Kombination der Unterspritzung mit Hyaluronsäure und Botox. Die Behandlung ist sehr einfach und unkompliziert.

Eine fachkundige Beratung, welche Art der Faltenbehandlung geeignet ist, führt Dr. Svenja Giessler mit all Ihren Patientinnen vor jeder Behandlung durch. Neben der Behandlung mit Botox ist die Faltenbekämpfung mit Hyaluronsäure eine häufig angewendete und sehr erfolgreiche Methode in der Praxis von Dr. Svenja Giessler, mit der Sie schon vielen Menschen zu einem vitalen und strahlenden Aussehen verholfen hat.

Schwitzen ist gesund. Das haben sicherlich die meisten Menschen bereits einmal gehört und grundsätzlich ist das auch richtig: Sobald dem Körper innerlich zu warm ist, wird die Schweißausschüttung aktiviert, um den Körper wieder auf eine angenehme Temperatur herunter zu kühlen. Diese Art der Thermoregulation ist ein überlebenswichtiger Vorgang, um den Körper vor einer Überhitzung zu schützen. Neben der Steuerung der Temperatur werden beim Schwitzen Giftstoffe aus dem Körper ausgeschwemmt. Daher wird dem Saunabesuch auch ein so hoher gesundheitlicher Stellenwert zugeschrieben.

Die natürliche und wichtige Körperfunktion des Schwitzens ist bei einigen Menschen gestört. Es wird mehr Schweiß produziert, als notwendig wäre, um die eigene Temperatur zu regulieren.

Übermäßiges Schwitzen – nicht nur im Sommer

Die Hyperhidrose, also die vermehrte Produktion von Schweiß, ist ein für viele Betroffene sehr unangenehmes Thema. Vielfach entsteht ein hoher Leidensdruck, der oftmals damit einhergeht, dass die Symptomatik sich verschlimmert, anstatt sich zu verbessern. Bei vielen Patienten sind besonders die Achseln betroffen. Hände, Füße oder aber eine Verteilung über den gesamten Körper sind ebenfalls möglich.
Kennzeichnend für eine Hyperhidrose ist vor allem ein unkontrolliertes Schwitzen zu Zeitpunkten, an denen es eigentlich nicht erforderlich ist, beispielsweise an kalten Tagen.

Es werden verschiedene Schweregrade der Hyperhidrose unterschieden, welche von eher kleinen bis hin zu sehr großflächigen Schweißflecken reichen können. Der Übergang ist fließend, sodass eine klare Zuordnung oft nicht möglich und auch nicht nötig ist.
Besonders im Sommer werden Schweißflecken sichtbar. Unter einem Jackett lassen sich diese zwar unter Umständen verbergen, jedoch ist das wohl kaum eine optimale Dauerlösung. An besonders heißen Tagen führt eine zu warme Bekleidung oft nur zu noch stärkerem Schwitzen mit der unangenehmen Folge, dass ein Hemd oder die Bluse nicht nur einmal am Tag gewechselt werden muss.

Ursachen für Hyperhidrose

Die möglichen Ursachen einer übermäßigen Schweißproduktion sind vielfältig. Jeder kennt sicherlich das Gefühl, vor einer Prüfung nervös zu sein und stärker zu schwitzen, als dass das normalerweise der Fall ist. Das ist noch kein Grund zur Beunruhigung, sondern eine gewöhnliche Reaktion des Körpers. Schon beim Essen von scharf gewürzten Speisen oder übermäßig großen Mahlzeiten wird der Stoffwechsel angeregt und Energie verbrannt, welche den Körper aufheizt. Auch starke Gefühle, wie Wut oder die Aufregung vor einem wichtigen Termin, können zur übermäßigen Produktion von Stresshormonen führen, welche wiederum die Schweißproduktion ankurbeln.

Übermäßiges Schwitzen wird jedoch bei betroffenen Personen in unangenehmen Situationen oftmals noch verstärkt. Das kann zu einem psychischen Teufelskreis führen, den es möglichst frühzeitig zu erkennen gilt, um entsprechend gegenzusteuern.

Bei erstmaligem Auftreten im Erwachsenenalter können nervöse Erkrankungen, beispielsweise eine Angststörung, die Ursache für übermäßiges Schwitzen sein. Darüber hinaus kann eine dauerhafte, hormonelle Veränderung, wie es beispielsweise im Rahmen der Wechseljahre der Fall ist, den Körper stark beeinflussen und eine Hyperhidrose auslösen. Übergewicht gehört neben den genannten Faktoren zu einem weiteren, häufigen Indikator bei Betroffenen.

Selbsthilfemöglichkeiten bei einer Hyperhidrose

Es gibt einige Möglichkeiten zur Selbsthilfe bei einer Hyperhidrose. Besonders wichtig ist es, auf eine gesunde und vitaminreiche Ernährung zu achten. Die Aufnahme von genügend Flüssigkeit, möglichst in Form von Mineralwasser, gleicht den hohen Flüssigkeitsverlust und den Verlust von Mineralsalzen beim Schwitzen aus. Das führt nicht dazu, dass Betroffene vermehrt schwitzen.
Auf besonders scharfe Produkte sollte weitestgehend verzichtet werden. Schwarzer Tee und Kaffee fördern ebenfalls die Schweißproduktion, sodass diese Getränke nur in kleinen Mengen konsumiert werden sollten.

Die Reduktion von Übergewicht kann eine deutliche Erleichterung mit sich bringen, welche das übermäßige Schwitzen auf ein normales Maß reduziert. Sport hilft dem Körper dabei, in einer Belastungssituation zu schwitzen und dient zudem dazu, den Stress zu reduzieren.
In einigen Fällen kann die Zuhilfenahme eines Psychotherapeuten angebracht sein. Das ist insbesondere der Fall, wenn Ängste hinzukommen oder eine soziale Abschottung das Leben eines Betroffenen dominiert.

Medizinische Behandlungsmöglichkeiten

Es bestehen verschiedene Möglichkeiten, um die unangenehme Schweißproduktion zu blockieren. Eine Variante ist die Injektion von Botulinumtoxin. Der Vorteil der Methode besteht vor allem darin, dass die Behandlung an allen Körperregionen möglich ist. Zudem ist keine Operation erforderlich. Jedoch lässt die Wirkung nach etwas sechs Monaten nach, sodass eine Behandlung in regelmäßigen Abständen wiederholt werden muss.
Eine langfristige Lösung des Problems ist nur in der Region unter den Armen möglich. Hier besteht die Möglichkeit einer Schweißdrüsenabsaugung, unter Umständen in Kombination mit einer Ausschabung der betroffenen Stellen, um die Schweißdrüsen dauerhaft zu entfernen.

Neben diesem operativen Eingriff gibt es die Möglichkeit einer Laserbehandlung. Hierbei werden die Schweißdrüsen mithilfe des Lasers dauerhaft zerstört. Es sind unter Umständen zwei bis drei Behandlungen notwendig, um die Schweißdrüsen restlos zu beseitigen. Das nicht mehr funktionsfähige Gewebe wird durch den Körper abgebaut.
Besonders bei sehr stark unter Hyperhidrose leidenden Betroffenen kann eine medizinische Behandlung das Selbstwertgefühl enorm steigern. Die Angst durch nasse Achseln oder unangenehmen Körpergeruch aufzufallen, wird dadurch mittels eines relativ simplen Eingriffs besiegt.

Für viele Frauen ist eine Schönheitsoperation heute nichts Ungewöhnliches mehr. Bei Männern sieht das in Deutschland noch etwas anders aus, sodass sich bisher noch wesentlich mehr weibliche Patienten behandeln lassen als Männer.
Jedoch hat auch die Zahl der Männer, welche sich einer Schönheitsoperation unterziehen, in den letzten Jahren stark zugenommen. Das liegt unter anderen an der Erkenntnis vieler Männer, dass ein gepflegtes, junges und frisches Äußeres die Selbstwahrnehmung positiv beeinflusst. Plastisch-ästhetische Chirurgen nehmen daher zunehmend Operationen, welche speziell für Männer geeignet sind, in Ihr Repertoire auf. Und warum sollte der Wunsch nach einem ästhetischen, schönen Erscheinungsbild ausschließlich den Frauen vorbehalten sein?

Welche Eingriffe werden am häufigsten durchgeführt?

Männer bevorzugen im Vergleich zu früheren Zeiten zunehmend Schönheitsbehandlungen, welche minimal-invasiv sind und nicht auf den ersten Blick deutlich erkennbar sind. Während bei Frauen die Brustvergrößerung, Lidstraffung und Fettabsaugung zu den häufigsten Schönheitsoperationen gehören, sind die beliebtesten Eingriffe bei Männern die Lidstraffung, Fettabsaugung und das Hals-Stirn-Lifting. Das ergab eine Befragung der Deutschen Gesellschaft für Ästhetisch- Plastische Chirurgie (DGÄPC) im Jahr 2015. In der Gesamtbetrachtung liegt der Fokus bei Männern vor allem auf dem Gesicht.

Bei der Augenlidstraffung, welche ein Fünftel der erfolgten Behandlungen im Jahr 2015 ausmachte, wird meist ein jüngeres und vitaleres Aussehen angestrebt. Besonders die Augenpartie spielt dabei eine enorm große Rolle. Bei Patienten, welche sich oft anhören mussten, dass Sie müde aussehen, kann das mit der Zeit am Selbstbewusstsein nagen. Allerdings kann auch ein stark hängendes Augenlid das Blickfeld so stark einschränken, dass ein Eingriff notwendig und ratsam ist. Eine Behandlung kann ambulant mit örtlicher Betäubung erfolgen und führt in der Regel bereits nach wenigen Tagen zu einer deutlichen Verbesserung des Erscheinungsbildes.

In der Praxis von Dr. Svenja Giessler gehört die Augenlidstraffung zu einem regelmäßig durchgeführten Eingriff, mit welcher die Fachärztin für ästhetisch-plastische Chirurgie viel Erfahrung hat. Zur Behandlung gehört ein ausführliches Beratungsgespräch sowie eine umfassende Nachsorge.

Neben dem Hals-Stirn-Facelift, welches im Jahr 2015 bei 8,4 % der befragten Männer erfolgte, wurden Ohrenkorrekturen bei 6,9 % der Befragten und Nasenkorrekturen bei 5,3 % der Befragten durchgeführt. Doch nicht nur das Gesicht ist für viele Männer inzwischen einen Blick mehr wert.

Warum bekommen Männer später Falten als Frauen?

Obwohl bei Männern die Behandlungen im Gesicht besonders gefragt sind, besteht bei Ihnen grundsätzlich erst später als bei Frauen der Bedarf, Falten zu behandeln. Denn Männer haben zum einen eine dickere Haut, welche mehr Talg produziert, sodass die Haut straffer erscheint. Zum anderen hat die dickere Haut die Fähigkeit, Wasser besser zu binden, wodurch die Abbauprozesse, welche die Haut altern lassen, wesentlich langsamer ablaufen. Aufgrund der dickeren Haut bilden sich entstehende Falten allerdings auch besonders tief aus.

In Verbindung mit den kräftigen Hautmuskeln im Stirnbereich, entsteht die Zornesfalte bei Männern daher meist eher als bei Frauen.

Trotz des unbestreitbaren Vorteils einer langsamer alternden Haut, bilden sich auch bei Männern ab dem 30. Lebensjahr vermehrt Falten. Je früher die Falten behandelt werden, desto einfacher und mit weniger Aufwand kann eine Behandlung erfolgen.

Neben Schönheitsbehandlungen des Gesichts sind auch die Fettabsaugung und die Bauchstraffung sowie Schönheitsoperationen der Brust, sei es eine Verkleinerung oder Vergrößerung, bei Männern besonders begehrt.

Besonders unangenehm ist für Männer eine zu große, eher weibliche Brust, welche unter anderem auf eine Hormonstörung oder eine starke Veränderung des Gewichts zurückgehen kann. Meist verstärkt wird die sogenannte Gynäkomastie durch Übergewicht, sie kann aber durchaus auch schmal gebaute Männer betreffen. Bereits in der Jugend kann eine Gynäkomastie für Jungen aufgrund von Hänseleien und Beleidigungen eine Belastung sein.

Da als Ursache für eine Gynäkomastie auch bestimmte Medikamente oder Erkrankungen in Frage kommen, ist vor jeder Behandlung eine umfangreiche Untersuchung durch den Hausarzt erforderlich. Als erfahrene Fachärztin für Plastische und Ästhetische Chirurgie klärt Dr. Svenja Giessler Ihre Patienten daher in einem beratenden Gespräch zunächst über die erforderlichen Voruntersuchungen auf. Sofern eine krankhafte Veränderung der Brust ausgeschlossen werden konnte, kann ein operativer Eingriff erfolgen. Hierbei reicht meist bereits eine gezielte Absaugung des Fettgewebes aus, um eine schöne und männliche Brust zu formen.

Neue Trends und jugendliches Aussehen

Neben zeitlosen und fortwährend nachgefragten Schönheitsoperationen bei Männern, gibt es auch immer wieder neue Trends. Derzeit ist der 3-Tage-Bart sehr beliebt. Da jedoch nicht jeder Mann über einen dichten Bartwuchs verfügt, nimmt die Zahl der Haarverpflanzungen stark zu.
Auch die dauerhafte Haarentfernung auf der Brust oder auf dem Rücken wird bei starkem Haarwuchs zunehmend beliebter. Bei allen Eingriffen ist eine ausführliche Beratung sinnvoll, damit man die Behandlung im Nachhinein nicht bereut. Eine solche intensive Beratung ist für Dr. Svenja Giessler von enormer Bedeutung, um die Wünsche und Vorstellungen des Patienten genau zu besprechen und Fragen zum Eingriff, mögliche Risiken und Nachbehandlungen im Vorfeld abzuklären.

In Deutschland gibt es nach Angaben der WHO ungefähr vier Millionen Menschen, die an Depressionen leiden. Die Zahl derer, die im Verlauf ihres Lebens an einer Depression erkranken, ist jedoch noch wesentlich höher. Die Krankheit verläuft in Phasen, kann Wochen bis Jahre andauern und tritt bei Nichtbehandlung immer wieder auf. Umso wichtiger ist es, die richtige Behandlung für jeden individuell zu finden.
Es hat sich gezeigt, dass eine Psychotherapie verbunden mit einer Medikation bisher die besten Ergebnisse in der Heilung aufweist. Doch durch zahlreiche Studien und Forschungen werden auch immer wieder neue Wege gefunden, um Betroffenen zu helfen: So zeigen neue Studien, dass auch Botox scheinbar bei Depressionen hilft. Doch wie ist das möglich?

Die Facial-Feedback-Theorie

Es gibt einen einfachen Trick, mit dem man nachvollziehen kann, was mit dem Körper passiert, wenn bestimmte Muskelpartien ge- oder entspannt sind. Klemmt man sich zum Beispiel einen Stift zwischen die Zähne, so werden zwangsläufig die Muskeln aktiviert, welche wir auch anspannen, wenn wir lächeln. Das Gehirn lässt sich durch dieses simulierte Lächeln täuschen und die Stimmung hellt sich auf.

Genauso funktioniert der Effekt auch bei der Behandlung mit Botox, nur im umgekehrten Sinne. Muskeln auf der Stirn, welche sich bei Stress oder durch angestrengtes Nachdenken zusammenziehen, können tiefe Furchen hinterlassen und man wirkt angespannt und zornig, auch wenn man das vielleicht nicht ist. Wird nun Botox zur Entspannung der Muskeln in die bestimmten Bereiche gespritzt, so glätten sich nicht nur die Furchen, sondern dem Gehirn wird eine Entspannung quasi vorgegaukelt. Das funktioniert, indem emotionale Gesichtsausdrücke ein sensorisches Feedback vonseiten der mimischen Muskulatur und der Haut an emotionsverarbeitende Bereiche des Gehirns weiterleiten.

Dieses Phänomen lässt sich auf die Facial-Feedback-Theorie von William James und Charles Darwin aus dem 19. Jahrhundert zurückführen, welche besagt, dass Mimik nicht nur die Stimmung ausdrücken kann, sondern diese auch reguliert.

Studien zeigen deutliche Stimmungsaufhellungen

Diese Theorie wurde in verschiedenen Studien auf ihre Richtigkeit hin untersucht. Die Studien behandelten die Frage, ob Botox Depressiven dabei helfe ihre Symptome zu lindern oder gar ganz zu heilen. Die erste Studie begann 2012. Hier wurde geprüft, ob eine Injektion mit Botulinumtoxin in der sogenannten Glabella-Region, der unteren mittleren Stirn, die depressiven Symptome beeinflussen kann.

Es nahmen 30 Menschen teil, die aufgrund ihrer Depressionen schon in Behandlung waren oder auf die gängigen Methoden nicht angesprochen hatten. Die eine Hälfte der Patienten bekam eine Injektion mit Omabotulinumtoxin A an fünf Stellen der Glabella-Region, die andere Hälfte bekam an den gleichen Stellen ein Placebomedikament, bestehend aus einer physiologischen Kochsalzlösung.

Bereits nach zwei Wochen zeigten die Probanden, welche mit Botox behandelt worden waren, eine geringere depressive Symptomatik. Nach sechs Wochen hatte sich bei 60 Prozent der mit Botox Behandelten die Schwere der Symptome um die Hälfte reduziert. Bei den Studienteilnehmern, welchen das Placebomedikament verabreicht worden war, verbesserte sich die Stimmung dagegen nur geringfügig.

Vorteile und Risiken einer Behandlung mit Botox bei Depressionen

Eine Behandlung mit Botox bei Depressionen mag im ersten Moment seltsam klingen, doch bietet sie eine Reihe von Vorteilen für die Betroffenen: Der Wirkstoff ist erprobt und gilt als sehr sicher und gut verträglich. Der Effekt einer einzelnen Behandlung hält zwischen drei und sechs Monaten an. Die Behandlung ist zudem im Vergleich zu Antidepressiva relativ günstig und dauert in der Regel nur etwa eine halbe Stunde.

Trotz allem ist davon abzuraten, Botox als das Wundermittel gegen Depressionen anzusehen. Es kann als ein einzelner Baustein bei der Behandlung dienen, jedoch nicht die Ursachen einer Depression beseitigen. Gesprächstherapien und Medikamente können durch den Einsatz von Botox allenfalls ergänzt, aber nicht ersetzt werden. Zudem ist die Methode nicht für alle Patienten geeignet, die Depressionen haben: Bei an Demenz leidenden Patienten, welche gleichzeitig depressiv sind, ist beispielsweise von einer Botox-Behandlung abzuraten, da Angehörige oder Ärzte stark auf die authentische Mimik der Kranken angewiesen sind.

Trotzdem: Die Erkenntnis, dass mit Botox bestimmte Regionen im Gehirn angeregt werden können, um eine psychische Veränderung zu erzielen, kann auch für andere psychische Erkrankungen interessant sein. Für die Mediziner heißt es in Zukunft: Weiterforschen! – Und für Betroffene: Gespannt sein, welche neuen Entwicklungen das Leben in Zukunft unbeschwerter machen können.

Der Skandal über fehlerhafte, französische Brustimplantate der Firma PIP Anfang des Jahres 2012 hat viele Frauen verunsichert und obwohl die Brustvergrößerung immer noch eine der beliebtesten Schönheitsoperationen in Deutschland ist, ging die Zahl der Eingriffe aufgrund der beunruhigenden Schlagzeilen leicht zurück. Bei professionell durchgeführten Brustvergrößerungen bestehen jedoch nicht viele Risiken, sodass die durch die Presse verbreiteten Ängste nicht berechtigt sind.

Wer dennoch das Einsetzen von Implantaten scheut oder allergisch auf bestimmte Materialien und Substanzen von Implantaten reagiert, für den eignet sich auch eine andere Methode: Die Brustvergrößerung mit Eigenfett, auch Brustaugmentation mittels Lipofilling genannt. Welche Vorteile dieses Verfahren bietet, wie es funktioniert und welche Unterschiede zum Einsatz von Implantaten bestehen, wird im folgenden Beitrag erklärt.

Spritzen anstatt Schneiden

Bei der herkömmlichen Variante der Brustvergrößerung mithilfe von Implantaten sind kleine Schnitte an der Brust notwendig, um die Implantate einsetzen zu können. Nach einem ausführlichen Gespräch mit dem Schönheitschirurgen wird das passende Implantat sowie dessen Größe ausgewählt.

Beim Lipofilling werden hingegen eigene Fettzellen des Körpers entnommen, aufbereitet und dann in die Brüste gespritzt. Dabei überleben nur bis zu 70 Prozent der Fettzellen die Anpassungsphase, wodurch für ein optimales Wunschergebnis eine Nachbehandlung erforderlich ist. Unschöne Narben oder ein mögliches Verrutschen der Implantate sind bei der Verwendung von Eigenfett ausgeschlossen.

Natürlichkeit statt Fremdkörpergefühl

Eigenfett ist ein körpereigenes Material, weshalb es auch oft als „Bio-Implantat“ bezeichnet wird. Aufgrund des Einsatzes von Eigenfett kann es daher nicht zu einer Abstoßung des Körpers kommen, wie es manchmal bei Silikonimplantaten der Fall sein kann. Ein weiterer Vorteil der Methode ist, dass ein natürliches Tastgefühl erhalten bleibt und somit auch kein Fremdkörpergefühl entstehen kann. Ganz nebenbei können hartnäckige Fettpölsterchen, beispielsweise an Oberschenkeln, Bauch oder Po, entfernt werden.

Gerade für Frauen, welche sich nur ein wenig mehr Form für ihre Brüste wünschen, ist die Methode sehr effektiv. Asymmetrische Brüste können angeglichen werden, gleichzeitig kann das Gesamterscheinungsbild des Körpers verbessert werden.

Wer sich hingegen eine Vergrößerung um mehr als eine Körbchengröße wünscht, für den ist die herkömmliche Methode mit Implantaten besser geeignet – mit Eigenfett kann maximal eine Vergrößerung zwischen einer halben und einer ganzen Körbchengröße erreicht werden.

Eigenfett gewinnt in punkto Risiken

Ganz klar: Eine Behandlung mit Eigenfett birgt so gut wie keine Risiken. Dagegen kann es bei Silikonimplantaten, wie bereits erwähnt, zu Abstoßungsreaktionen des Körpers oder einer Kapselfibrose kommen. Bei schlecht durchgeführten Operationen können im Anschluss auch Infektionen auftreten oder das Implantat kann im ungünstigsten Fall tastbar sein. Dennoch ist der Einsatz von Implantaten noch die meist gewählte Variante der Brustvergrößerung, nicht zuletzt, da sie schon millionenfach erfolgreich durchgeführt wurde.

Ein zusätzlicher Pluspunkt bei der Brustvergrößerung mit Eigenfett sind die Kosten für den Eingriff. Qualitativ hochwertige Implantate sind im Vergleich zur Verwendung von Eigenfett wesentlich teurer.

Individuelle Vorlieben und Begebenheiten bestimmen die Methode

Wünscht man sich nur eine kleine, natürliche Veränderung mit möglichst wenig Risiken, so ist die Entscheidung für das Lipofilling die richtige. Möchte man seine Brüste jedoch um mehr als eine Körbchengröße vergrößern, so kann man sich in professionelle Hände begeben und – ohne große Ängste – für eine Brustvergrößerung mit Implantaten entscheiden.

Wichtig ist immer, dass eine Brustvergrößerung mit Implantaten oder mit Eigenfett von einem ausgebildeten Facharzt für plastische und ästhetische Chirurgie durchgeführt wird. Vor jedem Eingriff sollte ein umfassendes Beratungsgespräch wahrgenommen werden, um die Wünschen, Risiken und Möglichkeiten abzuklären. Dr. Svenja Giessler berät Sie gern in einem ausführlichen und unverbindlichen Vorgespräch und nimmt sich viel Zeit, um gemeinsam mit Ihnen die optimale Variante zu finden.

Es wird Sommer und die Freibäder öffnen wieder ihre Türen und laden dazu ein, bei schönem Wetter unbeschwert die Sonne und das kühle Nass zu genießen. Wenn da nur nicht die hartnäckigen Fettpölsterchen wären, welche – vielleicht auch mit Sport und unzähligen Diäten – einfach nicht verschwinden wollen. In diesem Fall kann man entweder die kleinen Makel akzeptieren oder man entscheidet sich für einen plastischen Eingriff und sagt dem Fett den Kampf an. Viele scheuen jedoch den Gang zum Chirurgen – die Angst vor einer schmerzhaften Operation mit möglichen Komplikationen ist zu groß. Zudem stellt eine Operation für den Körper ja auch immer einen Eingriff dar, der sorgfältig und mit Bedacht geplant und durchgeführt werden sollte und ausreichender Zeit für eine Heilung bedarf.

Abhilfe schaffen, kann die neuste Technik der Fettreduzierung: das CoolSculpting. Ganz ohne Operation kann man einen flachen Bauch bekommen, den man sich schon immer gewünscht hat. Wie das CoolSculpting funktioniert und welche Vorteile die Methode gegenüber der traditionellen Fettabsaugung hat, wird im folgenden Beitrag erklärt.

Fettreduktion ohne Operation

Sie fragen sich vielleicht: „Fett loswerden ohne Sport, Diät oder eine Operation – wie ist das möglich?“ Mithilfe der Kryolipolyse, der gezielten Unterkühlung, können Fettzellen dauerhaft reduziert werden. Bei der Behandlung wird an der betreffenden Stelle ein Applikator angelegt und eine gezielte Kühlung vorgenommen. Während der Behandlung kann ganz man entspannt ein Buch lesen, E-Mails checken oder ein Nickerchen halten.

Durch die Kälte werden die Fettzellen abgetötet und in den folgenden Wochen vom Körper auf natürliche Weise abgebaut. Anders als beim Abnehmen, schrumpfen die Fettzellen nicht nur, sondern sie werden dauerhaft entfernt. Das verringert die Gefahr des sogenannten Jo-Jo-Effekts, der nach einer normalen Fettabsaugung leichter auftreten kann. Darüber hinaus handelt es sich um einen nicht-invasiven, schonenden Eingriff, sodass man keine Regenerationszeit im Anschluss an die Behandlung benötigt. Das hört sich auf den ersten Blick ziemlich vielversprechend an. Ist es aber wirklich so einfach?

Erste Resultate nach drei Wochen

„Wann sehe ich erste Veränderungen an meinem Körper?“ ist wohl eine der wichtigsten Fragen für Patienten. Der Körper hat nach drei Wochen bereits einige Fettzellen ausgeschwemmt, aber die größten Resultate können zwei Monate nach einer Behandlung beobachtet werden. Insgesamt kann der Körper bis zu sechs Monate nach der Behandlung noch Fett ausscheiden. Somit stellt sich das Endergebnis der Behandlung erst nach einem halben Jahr ein.

Leider doch kein Wundermittel

Zwar hört sich das CoolSculpting traumhaft und nach der perfekten Lösung an, jedoch gibt es Einschränkungen, welche vor einer Behandlung zu berücksichtigen sind. Nicht geeignet ist die Methode für Menschen, die unter Übergewicht leiden und abspecken wollen. Hier kann das CoolSculpting nicht helfen, da es ist nicht möglich, das gespeicherte Fett am ganzen Körper gleichzeitig wegzufrieren.

Die „Vorarbeit“, bestehend aus einer bewussten Ernährungsumstellung und ausreichend Sport, muss man selbst leisten. Gut geeignet ist die Methode des CoolSculptings dagegen für normalgewichtige Menschen mit noch kleinen Fettdepots, welche die individuelle Ästhetik stören.

Sichere Methode mit möglichen Nebeneffekten

Das CoolSculpting an Hüfte, Bauch und Flanke wurde durch die amerikanische Lebensmittelüberwachungs- und Arzneimittelzulassungsbehörde (FDA) für sicher erklärt und wurde bereits in mehr als über einer Million Eingriffe weltweit erfolgreich angewendet.

Während der Behandlung kann es möglicherweise zu leichtem Unwohlsein durch Stechen, Ziehen oder Taubheit an den betroffenen Stellen kommen. Auch hinterher sind vorübergehende Rötungen, Schwellungen oder Schmerzen möglich. Neben diesen Dingen birgt das CoolSculpting jedoch keine schwerwiegenden Risiken.

Vorteile gegenüber der Liposuktion

Bisher galt die Liposuktion, eine operative Methode, als der Standard für eine Fettabsaugung. Mit dem CoolSculpting wurden entscheidende Fortschritte in der Medizintechnik erreicht. Der offensichtlichste Vorteil dieser neuen Methode besteht darin, dass der Körper sich keinem operativen Eingriff unterziehen muss.

Eine typische Liposuktion bereitet nicht nur Schmerzen, sondern bedeutet auch viel Stress für den Körper: Durch kleine Löcher wird eine Flüssigkeit injiziert, welche zusammen mit hohem Druck das Fett aus dem Körper spült. Die Fettzellen werden quasi „weggerissen“ – kein harmloses Unterfangen. Zudem dauert die Erholungsphase nach einem gelungenen Eingriff wesentlich länger als beim CoolSculpting. Über mehrere Wochen müssen Kompressen getragen werden und auch Schmerzen sind nicht ungewöhnlich.

Im Gegensatz zum Coolsculpting hat die klassische Fettabsaugung aber einen entscheidenden Vorteil: Resultate sind sofort sichtbar. Man muss nicht ein halbes Jahr warten, um das Ergebnis im Spiegel betrachten zu können.

Nichtsdestotrotz wird das CoolSculpting auch deshalb immer beliebter, weil es weniger Risiken birgt und weniger kostet. Wer also ein wenig Geduld mitbringt und keine Operation durchführen lassen möchte, für den ist diese Methode bestens geeignet.

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