Bruststraffung

Eine Bruststraffung kann notwendig sein, wenn durch das Alter, durch Schwangerschaften und Stillen oder durch eine massive Gewichtsabnahme das Fettgewebe schwindet und die Brust erschlafft. Diesem Prozess kann auch nicht durch Sport entgegengewirkt werden, da die Brustform fast ausschließlich von der Beschaffenheit der Brustdrüse und der umgebenden Haut abhängig ist.

Verschiedene Methoden der Bruststraffung

Bei einer Bruststraffung wird der Hautmantel, nicht jedoch das Drüsen- und Fettgewebe verringert, und so der Sitz der Brustwarze angehoben. Die Methode der Bruststraffung ist vor allem dann zielführend, wenn die Größe der Brüste ausreichend ist. In diesem Fall wird das vorhandene Eigengewebe in eine neue, jugendlichere Form gebracht und der überdehnte Hautmantel gestrafft.

Ist die eigene Brustgröße nicht ausreichend, liegt eine stärkere Erschlaffung oder zu wenig Eigengewebe vor, kann die Bruststraffung mit einem zusätzlichen Implantat kombiniert werden. In der Schönheitspraxis von Dr. Giessler in München wird in den meisten Fällen die narbensparende Operationstechnik nach Dr. Hall-Findlay angewandt, bei der die zur Verlagerung der Brustwarzen notwendige, kreisrunde Narbe um den Warzenhof von einer vertikalen Narbe ergänzt wird. Diese Narben heilen meistens nach einigen Monaten sehr unauffällig ab.

Bruststraffung und das persönliche Beratungsgespräch

Das individuelle und optimale Vorgehen der Bruststraffung wird in einem ausführlichen Beratungsgespräch in der Praxis für Plastische und Ästhetische Chirurgie in München persönlich besprochen. Frau Dr. Giessler klärt Sie in diesem Gespräch über die Details und Abläufe der Bruststraffung auf, damit Sie gemeinsam mit der Fachärztin zu einem für Sie stimmigen Ergebnis kommen. Vereinbaren Sie gleich online einen Termin oder rufen Sie unter +49 89 / 23 23 26 390 an.


Kurzinformationen zur Bruststraffung:

Betäubung: Vollnarkose
Klinikaufenthalt: 1 Übernachtung
Gesellschafts-und Arbeitsfähigkeit: nach 7 – 14 Tagen

Fragen und Antworten zur Bruststraffung:
Welche Risiken gibt es bei einer Bruststraffung?
Jede Operation bringt Risiken mit sich, denen Sie durch die Wahl eines qualifizierten Ästhetisch-Plastischen Chirurgen einfach entgegenwirken können. Trotzdem können auch bei einer Bruststraffung gewisse Komplikationen auftreten. Diese betreffen vor allem Entzündungen und Wundheilstörungen, wobei Raucher hier ein deutlich höheres Risiko eingehen. Allerdings heilen diese Nachwirkungen in der Regel von selbst ab, hinterlassen aber manchmal verbreiterte Narben, die eventuell korrigiert werden müssen. Empfindungsstörungen an den Brustwarzen sowie der Verlust oder eine Einschränkung der Stillfähigkeit sind weitere Risiken, ebenso wie eine Asymmetrie in Form und Größe der Brüste.

Wie wird meine Bruststraffung geplant?
Die Bruststraffung wird in einem ausführlichen Beratungsgespräch in der Praxis für Plastische und Ästhetische Chirurgie in München geplant. Das Aufklärungsgespräch hat für Frau Dr. Giessler einen hohen Stellenwert, denn nur durch dieses kann sie Ihre Erwartungen und Wünsche bezüglich der Bruststraffung kennenlernen. Sie werden in diesem Gespräch von der Fachärztin über den Verlauf der Operation, das Operationsergebnis und die Risiken informiert. Während des Gesprächs untersucht Frau Dr. Giessler Ihre Brüste und erklärt Ihnen, wie Ihr Alter, die Größe und Form Ihrer Brust und Ihre Hautbeschaffenheit den Operationsverlauf beeinflussen können. Ebenfalls wird abgeklärt, ob Sie rauchen oder Medikamente einnehmen.

Wie bereite ich mich auf eine Bruststraffung vor?
Sobald Sie sich für eine Bruststraffung entschieden haben, erhalten Sie umfassende Informationen, wie Sie durch eine optimale Vorbereitung den Operationsverlauf positiv beeinflussen können. Diese Informationen beinhalten Tipps zum Essen und Trinken sowie zum Rauchen oder zur Einnahme von Medikamenten. Außerdem erhalten Sie eine Auflistung aller erforderlichen Untersuchungen durch den Hausarzt.
Eine Woche vor der Bruststraffung erhalten Sie einen Termin beim Anästhesisten, der Ihre Narkose vorbereitet. Bei diesem Termin geben Sie bitte auch alle Untersuchungsergebnisse des Hausarztes ab. Sollte es aufgrund Ihres Alters oder Ihrer familiären Anamnese erforderlich sein, wird auch eine Mammographie durchgeführt.

Wie verläuft die Operation bei der Bruststraffung?
Kommen Sie am Morgen der Bruststraffung nüchtern in die Klinik der Plastischen und Ästhetischen Chirurgie in München, dort werden Sie stationär aufgenommen. Nach einem kurzen Vorgespräch mit Dr. Giessler, einer Fotoaufnahme und dem Anzeichnen werden Sie dann in den OP gebracht.
Die Technik der Bruststraffung wird im gemeinsamen Beratungsgespräch ausführlich erörtert. Bei der narbensparenden Technik werden zwei Hautschnitte durchgeführt: einer um den Warzenhof und einer senkrecht in der Brustmitte vom Unterrand des Warzenhofes bis zur Unterbrustfalte. Den zweiten Schnitt versucht die Fachärztin Dr. Giessler nach Möglichkeit zu vermeiden bzw. so kurz wie möglich zu halten. Durch die starke Raffung der vertikalen Narbe wird der Hautüberschuss verringert, dadurch kann die Form und das Aussehen Ihrer Brüste für 6 – 12 Wochen beeinträchtigt sein. Sollte der Hautüberschuss nach drei Monaten nicht verschwunden sein, kann dies ambulant korrigiert werden.
Die Brustwarzen werden an eine vorher festgelegte Position nach oben verlagert und der Warzenhof wird verkleinert. Brustdrüsen- und Fettgewebe werden nicht entfernt, es sei denn, Ihre Brüste sind in Größe und Form sehr asymmetrisch. Das Drüsengewebe wird im Inneren durch mehrere Nähte gestrafft und somit neu geformt, um eine schöne, runde und pralle Form der Brüste zu erhalten. Der Warzenhof und die Brustwarze bleiben fest auf dem darunterliegenden Drüsengewebe, sodass die Durchblutung, das Gefühl und in der Regel die Stillfähigkeit erhalten bleiben. Im Anschluss an die Bruststraffung haben Sie an jeder Brust eine Drainage, die Blut und Wundwasser ableitet, sowie einen Verband.

Was passiert nach der Bruststraffung?
Die Drainagen werden meist nach ein oder zwei Tagen entfernt, im Anschluss erhalten Sie einen Sport-BH, den Sie sechs Wochen Tag und Nacht tragen müssen. In diesen sechs Wochen sind eine körperliche Schonung und der Verzicht auf Solarium und Sauna sehr ratsam. Die Schwellung, die Verfärbung und die Überempfindlichkeit der Brüste verschwinden nach wenigen Wochen. Die Narben werden nach einiger Zeit blasser. Da für die Wunden selbst auflösendes Nahtmaterial verwendet wird, müssen nach 14 Tagen nur noch die Fadenenden abgeschnitten werden. Auch regelmäßige Nachkontrollen sind nach einer Bruststraffung möglich.

Wie ist der weitere Verlauf nach einer Bruststraffung?
Die Bruststraffung ist eine langfristige Methode, allerdings kann das Ergebnis durch Faktoren wie Schwangerschaften oder Gewichtsschwankungen negativ beeinflusst werden. Ist eine erneute Korrektur in Form einer Bruststraffung oder auch Brustverkleinerung notwendig, kann diese über die bestehenden Narben erfolgen.

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