Brustvergrößerung – Wieso ist im Herbst oder Winter die beste Zeit dafür?

Für viele Aktivitäten gibt es die richtige Jahreszeit. Die ägyptischen Pyramiden besuchen wir am liebsten zur Weihnachtszeit, wenn die Temperaturen in Nordafrika auch für Europäer erträglich werden. Nach Australien fahren kluge Menschen am besten im Juli oder August, dann herrscht auf der südlichen Hemisphäre „tiefster Winter“ bei Durchschnittstemperaturen um die 20 Grad Celsius. Außerdem ist die gefährliche UV-Strahlung deutlich abgeschwächt. Beim Urlaub spielt die Wahl der richtigen Jahreszeit also eine große Rolle.

Gibt es entsprechende Prinzipien auch bei der Planung eines operativen Eingriffs zu berücksichtigen?

Brustvergrößerung bevorzugt im Herbst oder WinterBei einer geplanten Brustoperation lautet die Antwort Jein! Grundsätzlich können solche Eingriffe das gesamte Jahr über durchgeführt werden. Viele Frauen bevorzugen aber doch die kalte Jahreszeit und dafür gibt es durchaus gute Gründe.

Nach einer Brustvergrößerung finden sich fast alle Patientinnen schöner und attraktiver als vorher. Die vielen Komplimente, die oft folgen, steigern das psychische Wohlbefinden und das Selbstbewusstsein. Wie bei vielen Dingen im Leben kommt vor der Belohnung aber erst die Arbeit und die hat im Fall einer Brustoperation nicht nur Ihre Chirurgin. Zur Rekonvaleszenz müssen vor allem Sie selbst beitragen.

Unter Winterkleidung kann der Körper in Ruhe genesen

Zur Genesung gehört das anfängliche Tragen eines Stütz-BHs. Diese Kleidungsstücke sind nicht besonders elegant, aber unter einem dicken Winterpullover fallen sie nicht weiter auf. Die Kombination mit einem T-Shirt oder einem leichten Sommerkleid würde viele Frauen dagegen wohl arg stören.

Darüber hinaus bleiben bei einer Brustoperation auch kleine Narben zurück, die Zeit brauchen, um zu heilen. Sich im Sommer mit einer frischen OP-Narbe im Freibad oder am Strand zu präsentieren, ist keine wirklich schöne Vorstellung. Im Winter stellt sich dieses Problem erst gar nicht.

Darüber hinaus brauchen Frauen auch Zeit, um mit den neuen Körperproportionen vertraut zu werden. Dicke Jacken, Schals und Rollkragenpullover lenken den Blick nicht gerade auf das Dekolleté. Die Patientin muss also nicht fürchten, dass Ihre neuen Körperformen Aufmerksamkeit erregen, bevor sie sich vertraut damit fühlt. In den Sommermonaten würde diese Anpassungsphase wegfallen und leichte Kleidung die körperliche Veränderung sofort für andere sichtbar machen. Viele Patientinnen bevorzugen die erste Variante, die ihnen mehr Zeit lässt sich auf die körperliche Veränderung einzustellen.

Organisatorische Vorteile

Einen Brustvergrößerung ist keine Botoxbehandlung und selbst Patientinnen mit erstklassiger Konstitution müssen damit rechnen, dass sie zwei bis drei Wochen lang nicht voll arbeitsfähig sind. Fach- und Führungskräfte können aber nicht einfach mehrere Wochen ausfallen. Eine Ausnahme gilt hier oft nur für die Zeit zwischen den Jahren. Von Weihnachten bis zu den Heiligen Drei Königen passiert meist nicht viel in deutschen Unternehmen, weil selbst hart arbeitende Menschen sich in der Weihnachtszeit auf die Familie konzentrieren. Für Frauen, die nicht gerade in der Gastronomie, im Einzelhandel oder in der Touristik tätig sind, ist das deshalb die beste Zeit, um sich drei Wochen Urlaub zu nehmen.

Die kalte Jahreszeit hat außerdem noch ein paar weitere Vorteile. Nach der Operation werden Sie eventuell einige Tage nicht duschen dürfen. Das ist bei kühlem Wetter natürlich viel leichter zu tolerieren, als wenn Sie jeden Morgen durchgeschwitzt aufwachen. Zumal die Verbände, die Sie anfangs tragen müssen, das Schwitzen noch begünstigen. Diese Unannehmlichkeiten können Sie sich durch die Wahl der richtigen Jahreszeit für Ihre Wunschoperation ganz einfach ersparen.

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