Doppelkinn weg – aber wie?

Das Doppelkinn, einst ein Schönheitssymbol, ist heute ein gefürchteter Makel. Wird es doch mit einer ganzen Reihe negativer Eigenschaften assoziiert. Alt, übergewichtig, dekadent und verlebt sind nur ein paar Attribute, mit denen es in Verbindung gebracht wird. Dabei muss das gar nicht so sein. Manche Menschen leiden einfach unter einer genetischen Veranlagung zum Doppelkinn. Ein Trost ist das kaum jemanden und wer es hat, will es unbedingt wieder loswerden.

Nachfolgend verraten wir Ihnen, woher das unbeliebte Doppelkinn kommt und was Sie dagegen tun können.

Was sind die Ursachen für ein Doppelkinn?

Die häufigste Ursache ist der natürliche Alterungsprozess, der zu einer nachlassenden Spannkraft der Haut führt. Auch die Gene können bei dieser spezifischen Fettablagerung an der unteren Kieferpartie eine Rolle spielen. Selbst junge, schlanke und fitte Menschen können ein Doppelkinn entwickeln. Das ist besonders frustrierend. Zumal sich diese speziellen Fettpölsterchen weder mit Kleidung noch mit Make-up kaschieren lassen. Bei einer genetischen Disposition kann schon eine geringe Gewichtszunahme ausreichen, damit sich die unschöne Silhouette herausbildet.

Bei einer starken Gewichtszunahme ist in der Regel gar keine erbliche Veranlagung nötig, sobald sich ein Mensch dem adipösen Stadium annähert, lässt auch das Doppelkinn nicht mehr lange auf sich warten.

Welche kosmetischen Möglichkeiten gibt es im Kampf gegen das Doppelkinn?

Gegen ein solches Kinn ist kein Kraut gewachsen. Wegcremen lässt sich die unschöne Fettansammlung leider nicht einfach. Wenn das Phänomen infolge einer beträchtlichen Gewichtszunahme erstmals aufgetreten ist, bestehen gute Chancen, dass eine Gewichtsreduktion es wieder verschwinden lässt oder zumindest deutlich zurückbildet. Auch Gymnastik kann die Gesichtsform wieder verbessern und einem Doppelkinn vorbeugen.

Als besonders effektiv gilt es, die Vokale der deutschen Sprache stark betont auszusprechen. Dabei sollte die geballte Faust sanft von unten gegen das Kinn gedrückt werden. Auch alles, was die Durchblutung fördert, ist gut im Kampf gegen die Fettablagerungen. Deshalb wird eine regelmäßige Massage der Problemzone mit einer Gesichtsbürste oder einem Schwamm empfohlen.

Wer mit Gymnastik und Massagen gegen das Kinn vorgeht, braucht Geduld und in vielen Fällen bleibt der Erfolg schlicht aus. Dann muss sich der Betroffene mit diesem Makel abfinden oder einen plastischen Chirurgen zu Rate ziehen.

Wie kann die moderne Medizin helfen?

In der plastischen Chirurgie kommen regelmäßig drei verschiedenen Verfahren zur Entfernung eines Doppelkinns zum Einsatz. Bei der Liposuktion wird das Fett an der Kinnpartie durch feine Kanülen abgesaugt. Dazu ist ein operativer Eingriff nötig. Dieser geht mit mehreren kleinen Einschnitten einher, die meist hinter dem Ohrläppchen platziert werden. Überschüssige Haut bleibt meist zurück. Sie muss durch einen kleinen chirurgischen Eingriff gestrafft werden.

Neben diesen klassischen Methoden zur Therapie gibt es mittlerweile einige modernere und schonendere Methoden.

Eine davon ist das sogenannte Coolsculpting. Dabei wird das Doppelkinn einfach weggefroren. Ein spezieller Vakuum-Applikator saugt die überzähligen Fettpolster an. Diese werden danach mittels einer Kühlplatte gefroren. Die Fettzellen sterben ab. Sie werden vom Körper auf natürliche Weise abgebaut und ausgeschieden. Meist sind zwei Sitzungen nötig und ein wenig Geduld. Der volle Effekt zeigt sich erst nach etwa 12 Wochen.

Wollen Sie nicht mehr länger mit Ihrem Doppelkinn leben? Dann sollten Sie gemeinsam mit einer Spezialistin entscheiden, welche Behandlungsmethode für Sie die beste ist.

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