Fit im Herbst – Schonender Sport nach einer Schönheitsoperation

Operation und Sport sind zwei Begriffe, die sich zunächst einmal gegenseitig ausschließen. Eine Operation bedeutet für den Körper in erster Linie Stress und eine Umstellung. Wundheilung steht im Vordergrund – ganz gleich, ob diese Wunden sichtbar sind oder nicht. Auch auf eine harmlose Faltenunterspritzung sollte kein Marathon folgen. Grundlegend gilt die goldene Regel:
Eine erfolgreiche Wundheilung ist das A und O für den dauerhaften Erfolg einer Schönheitsoperation.

Die Wundheilung ist dabei eine individuelle Angelegenheit, die Ihre Ärztin, Frau Dr. Giessler, gerne mit Ihnen gemeinsam prüft und beurteilt.
„Schonend“ ist das Zauberwort. Ihr Wohlbefinden wirkt sich nicht zuletzt auch auf den Heilungsprozess aus. Wenn Ihnen etwas körperliche Aktivität hilft, Stress abzubauen, sollten Sie vorsichtig das richtige Maß finden.

In der Ruhe …

aepfel-korb-blatt-herbst-gesund-fitFolgende Einschränkungen und Risiken können nach einer OP auf Sie zukommen:

Nachwirkungen der Narkose: Infolge der Wirkung von narkotischen Mitteln ist Ihr Herz-Kreislaufsystem noch einige Zeit beeinträchtigt und kann größerer körperlicher Belastung nicht wie gewohnt standhalten. Sie sollten buchstäblich Ruhe bewahren, bis die Medikamente in Ihrem Körper vollständig abgebaut sind.

Offene Wunden und frische Narben: besonders wichtig ist hier Hygiene. Am besten ist, man lässt den gesamten Bereich in Ruhe heilen. Starkes Schwitzen bei körperlichen Aktivitäten, Saunagänge und chlorhaltige Schwimmbecken sind absolut tabu – zumindest bis die Wunde äußerlich verschlossen und etwaige Fäden gezogen sind.

Mechanische Reize: Nach der Operation ist das Gewebe noch weich und empfindlich. Implantate können sich anfangs bei plötzlichen, ruckartigen Bewegungen verschieben. Anders herum können Hohlräume dort entstehen, wo das Gewebe gerade gestrafft wurde. Auch übermäßige Zugbelastung auf die Wunde ist unbedingt zu vermeiden! Damit sind besonders die „ruhigen“ Sportarten wie Yoga und Co. gemeint, die nicht nur unsere Sehnen und Bänder spürbar dehnen, sondern insbesondere unserer Haut immense Elastizität abverlangen. Und die ist einer nicht vollständig verheilten Wunde schlicht nicht zuzumuten.

Durch körperliche Anstrengung steigt außerdem der Blutdruck an – dies erhöht die Gefahr von Nachblutungen in und um das betreffende Gewebe.

… liegt die Kraft!

Das heißt jedoch alles nicht, dass Sie nach einer OP wochenlang nur liegen dürfen. Tun Sie, was Ihnen keine Schmerzen bereitet, gehen Sie es langsam an und verordnen Sie sich selbst häufiger Pausen, in denen Sie bewusst auf Ihren Körper lauschen und danach entscheiden, ob und wie intensiv Sie weitermachen wollen.

Bei einem ruhigen Herbstspaziergang können Sie erkennen, ob Sie noch unter Schmerzen leiden und inwieweit sich Ihr Kreislauf schon wieder erholt hat.

Bitte achten Sie in diesem Zusammenhang auch darauf, selbst nach vollständiger Wundheilung nicht sofort mit Ihrem üblichen Trainingsprogramm wieder einzusteigen. Durch die lange Pause könnten sich wohl geformte Muskelgruppen schon wieder leicht zurückgebildet haben.
Hören Sie auf Ihren Körper. Aber hören Sie auch auf Ihre Ärztin!

Frau Dr. Giessler kann Ihnen individuell auf Ihre Operation abgestimmte Empfehlungen geben, wann Sie welche Übungen mit welcher Intensität beginnen können. Verlassen Sie sich auf Wissen, Erfahrung und Intuition, dann steht einer optimalen Wundheilung und einem ausgeglichenen Inneren nichts im Wege.

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