Gute Gründe für eine Brustverkleinerung

Eingriffe an der Brust stellen insgesamt den größten Anteil an chirurgischen Behandlungen dar. Hierbei gibt es zunehmend mehr Frauen, die sich die Brüste nicht vergrößern, sondern verkleinern lassen möchten. Grundsätzlich gibt es viele, sehr individuelle Gründe, die zu der Entscheidung führen, sich die Brust verkleinern zu lassen. Dabei spielen seelische als auch körperliche Aspekte eine entscheidende Rolle.

Bei der Brustverkleinerung, in der Fachsprache Mammareduktion genannt, wird Brustgewebe entfernt, sodass die Brust insgesamt angehoben und deutlich gestrafft wird.

Ob die eigene Brust als zu groß empfunden wird, hängt maßgeblich von den eigenen Vorstellungen und den Körperproportionen ab. Wenn die Brüste im Verhältnis zur restlichen Statur unverhältnismäßig groß sind, spricht man von einer Makromastie. In diesem Fall sind die psychischen und die körperlichen Belastungen für die betroffenen Personen am größten.

Die häufigste Ursache für die Makromastie sind erblich begründet. Es gibt jedoch auch die infantile Makromastie, die Pubertätsmakromastie und die Graviditätsmakromastie.

Während die Brüste bei der infantilen Makromastie schon bei sehr jungen Frauen ungewöhnlich groß sind, treten die Merkmale der Pubertätsmakromastie, eine Überdimensionierung der Brüste, ausschließlich während der Pubertät auf. Wenn die Brust nach der Schwangerschaft vergrößert bleibt, handelt es sich um eine Graviditätsmakromastie. Gerade fülligere, übergewichtige Menschen leiden oftmals an sehr großen Brüsten, da sich das überschüssige Körperfett auch in den Brüsten ansammelt.brustverkleinerung-frau-oberkoerper-arm-verdeckt-busen

Seelische Gründe für eine Brustverkleinerung

Durch überdurchschnittlich große Brüste und unvorteilhafte Proportionen können betroffene Frauen psychische Probleme bekommen und trauen sich teilweise nicht mehr aus dem Haus. Sie haben das Gefühl angestarrt zu werden und verlieren dabei jegliches Selbstbewusstsein. Sie fühlen sich in ihrem eigenen Körper unwohl, was sich natürlich auch auf die Partnerschaft und ihre sexuellen Aktivitäten auswirken kann.

Körperliche Gründe für eine Brustverkleinerung

In den häufigsten Fällen sind es jedoch körperliche Einschränkungen und Beschwerden, die zu der Entscheidung führen, die Brust verkleinern zu lassen. Vor allem Schulter- und Rückenbeschwerden zählen zu den häufigsten Folgen von Makromastien. Je früher die betroffenen Frauen unter zu großen Brüsten leiden, desto häufiger stellt sich eine generelle Fehlhaltung des Körpers ein. Der Oberkörper wird durch das Gewicht der Brüste nach vorne gezogen. Auch Nacken- und Kopfschmerzen können daraus folgen.

Sportliche Aktivitäten können teilweise nicht mehr ausgeübt werden, sodass die Frauen in ihrer Freizeitgestaltung erheblich eingeschränkt sind. Durch das Gewicht der Brust ist die Haut durch einen BH mitunter ständig gereizt, sodass schmerzhafte Entzündungen entstehen können.

Kommt die Krankenkasse für die Kosten der Operation auf?

Bevor die Operation geplant wird, erstellt der behandelnde Chirurg ein Gutachten für die Patientin. Das Gutachten wird der Krankenkasse überreicht, sodass dort entschieden wird, ob die Kosten für die Operation von der Krankenkasse übernommen werden oder nicht.

In Deutschland wird diese Operation nur von der Krankenkasse bezahlt, wenn der Eingriff medizinisch notwendig ist. Bei einer deutlichen Asymmetrie der Brüste werden die Kosten meist übernommen.
Die Praxis von Dr. Svenja Giessler berät Sie gern zu den Kosten und einer möglichen Übernahme durch die Krankenkasse.

Was können die Betroffenen selbst gegen große Brüste tun?

Wenn die großen Brüste im Zusammenhang mit Übergewicht oder Fettleibigkeit stehen, hilft es in erster Linie viel Sport zu treiben und eine gesunde Ernährung anzustreben. Beim Fettabbau kann das Fettgewebe in der Brust enorm vermindert werden.

Übungen, die die Muskulatur der Brust stärken, tragen dazu bei, dass das Gewicht der Brust besser gestützt werden kann. Zum anderen haben sie den vorteilhaften Effekt, dass die trainierten Muskeln die Brust straffer wirken lassen und das Brustgewebe insgesamt angehoben wird.

Ein passender und unterstützender BH ist sowohl für die Haut als auch für den Rücken ein absolutes Muss. Die Brust muss optimal gestützt werden und der BH darf weder zu klein noch zu groß sein. Mittlerweile gibt es zusätzlich Minimizer-BHs, welche dafür sorgen, dass die Brust insgesamt kleiner wirkt.

Wenn diese Maßnahmen jedoch nicht ausreichen und starke seelische und gesundheitliche Belastungen vorhanden sind, sollte eine Brustverkleinerung, eine Mammareduktion, durchgeführt werden.

Die verschiedenen Operationstechniken

Das klassische Verfahren der Brustverkleinerung ist der T-Schnitt. Dabei wird um den Warzenvorhof herum und von dort aus senkrecht bis zur Unterbrustfalte geschnitten. Zudem erfolgt ein quer verlaufender Schnitt in der Brustumschlagfalte.

Dr. Svenja Giessler wendet in ihrer Praxis hingegen die narbensparende Operationstechnik nach Dr. Hall-Findley an. Hierbei verläuft die Narbe nur senkrecht bis zur Unterbrustfalte. Ein weiterer Vorteil dieser Methode ist es, dass der Warzenhof gleichzeitig verkleinert und runder gemacht wird.

Durch eine Mammareduktion fühlen sich die Betroffenen wieder attraktiv und werden sowohl seelisch als auch körperlich erheblich entlastet.

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