Lippenaufspritzung – „Schlauchbootlippen“ vermeiden

Die Zeit hinterlässt Spuren – auch auf den Lippen

Rote Lippen soll man küssen. – diesen Songtitel des englischen Popsongs “Lucky Lips” von Cliff Richards aus dem Jahr 1963 kennen viele. Volle, rote Lippen sind ein Symbol der Weiblichkeit und gelten als attraktiv. Doch Lippen, die über die Jahre durch Muskelaktivität beansprucht wurden, sind oft trocken, schmal und haben an Spannkraft verloren.

Das ist ein natürlicher Prozess, den man nicht einfach stoppen kann. Die Lippenschleimhaut enthält weniger Drüsen und Pigmente als die Gesichtshaut und trocknet somit schneller aus. Auch die Form der Lippen ändert sich über die Jahre. Dazu tragen Muskel- und Knochenschwund, eine Änderung der Zahnstellung oder Hautschwund bei. Der ringförmige Lippenmuskel nimmt im Durchmesser ab, weshalb die Lippen schmaler werden.

Auch das Lippenrot scheint scheinbar zu schwinden; der Amorbogen und die Lippenrotgrenze werden flacher. Feinste Fältchen entstehen durch Hyperaktivität der Lippenmuskeln, sogenannte „Raucher- oder Marionettenfältchen“. Auch wenn man das Altern nicht verhindern kann, so kann man es doch austricksen – mit einer Lippenaufspritzung mit Hyaluronsäure oder Eigenfett.

Behandlung mit Hyaluronsäure oder Eigenfett?

Am Anfang steht die Frage nach der Behandlungsart. Sowohl die Behandlung mit Hyaluronsäure als auch mit Eigenfett bieten verschiedene Vorteile.

Beginnen wir mit der gängigsten Methode – der Hyaluronsäure. Sie ist ein körpereigener Stoff und kann in vielen Gewebearten nachgewiesen werden. Mit einer dünnen Nadel wird der Wirkstoff injiziert, nachdem die Nerven in den Lippen blockiert worden sind, sodass der Eingriff fast schmerzfrei ist. Da die Hyaluronsäure Wasser bindet, wird das Volumen der Lippen erhöht und die Lippen wirken voller.

Die Hyaluronsäure hat als „Filler“ den Vorteil, dass sie ein körpereigener Stoff ist, wodurch es selten zu allergischen Reaktionen kommt. Die Behandlung kann in unter einer halben Stunde erfolgen und die Gesellschaftsfähigkeit besteht wieder voll nach einem Tag, wenn die Lippen abgeschwollen sind. Einen Grund zur Sorge vor Langzeitnebenwirkungen gibt es nicht, da der Stoff nach neun bis zwölf Monaten wieder vom Körper abgebaut wird.

Bei einer Behandlung mit Eigenfett wird das Fett vor der Lippenaufspritzung unter sterilen Bedingungen aus körpereigenen Depots entnommen und anschließend aufbereitet, sodass es eingespritzt werden kann. Der Nachteil ist dabei, dass der Eingriff wesentlich länger dauert, da das Absaugen des Fettes eine Art Operation erfordert. Dementsprechend sind die Kosten auch höher. Zudem muss man nach der Behandlung Kompressionskleidung an den entsprechenden Körperstellen tragen. Auch wird das Eigenfett vom Körper schneller abgebaut, wodurch eine erneute Behandlung schneller notwendig sein kann. Ein ganz klarer Vorteil bei der Verwendung von Eigenfett ist jedoch, dass keinerlei allergische Reaktionen auftreten können, da das Fett ein körpereigener Stoff ist.

„Hilfe, ich habe Schlauchbootlippen!“

Diesen Satz müssen Sie nicht panisch in den Spiegel schreien, wenn Sie sich von Anfang an in professionelle Hände begeben. Denn die Horrorbilder von einer überdimensionalen Lippenaufspritzung, die wir von manchem Prominenten kennen, sind auf eine falsche und zu hoch dosierte Behandlung zurückzuführen. Wenn Sie sich in die Hände von qualifizierten und erfahrenen plastischen und ästhetischen Chirurgen begeben, werden Sie am Ende kein „dickes Wunder“ erleben. Dr. Svenja Giessler wird Sie mit geschultem Auge behandeln, sodass Sie keine Angst vor schlauchbootartigen Lippen haben müssen.

Jetzt online Termin buchen
Plastische Chirurgie Dr. Giessler hat 4,97 von 5 Sternen | 189 Bewertungen auf ProvenExpert.com