Mehr Lebensqualität nach einer Bruststraffung

Die Bruststraffung ist ein plastisch-chirurgischer Eingriff, der – obwohl er im Vergleich zu anderen Eingriffen wie Brustvergrößerungen seltener durchgeführt wird – bei Frauen, deren Brust mit den Jahren an Spannkraft verloren hat, immer beliebter wird und notwendig sein kann. Auch in der Praxis von Dr. Giessler unterziehen sich Frauen dieser Operation.

Besonders nach Schwangerschaft und Stillzeit oder starkem Gewichtsverlust kann die Brust hängen oder erschlaffen. Das ist bedingt durch die veränderte Elastizität der Haut.

Für viele Frauen stellt dies ein Problem dar. Sie fühlen sich weniger attraktiv und haben Scheu sich vor ihrem Partner nackt zu zeigen. Eine Operation kann in diesem Fall Abhilfe schaffen und zu mehr Selbstbewusstsein verhelfen.
Welche Voraussetzungen hierfür vorliegen müssen, wie der Eingriff abläuft und was Sie beachten müssen, erklären wir in den folgenden Abschnitten.

Welche Voraussetzungen müssen Sie für einen solchen Eingriff erfüllen?

Starke Gewichtsschwankungen nach dem Eingriff können das Operationsergebnis beeinflussen. Wenn Sie sich einer Bruststraffung unterziehen wollen, dürfen Sie sich daher nicht mehr im Wachstum befinden. Nur so ist sichergestellt, dass die Brüste voll entwickelt sind.

Es wird daher auch empfohlen, dass die Familienplanung zum Zeitpunkt des Eingriffs abgeschlossen ist. Generell sollten Sie sich, wenn Sie sich für einen derartigen Eingriff entscheiden, in einem guten körperlichen und psychischen Zustand befinden.

Welche Vorbereitungen sind bei einer Bruststraffung notwendig?

In Vorbereitung auf die Bruststraffung findet in der Praxis von Frau Dr. Giessler ein umfassendes Beratungsgespräch statt. Hier wird die medizinische Vorgeschichte der Patientin besprochen und eine körperliche Untersuchung durchgeführt.

Es gibt verschiedene Faktoren, wie z. B. die Größe der Brüste oder das Alter der Frau, welche einen Einfluss auf das Operationsergebnis haben. Es ist wichtig herauszufinden, welches Resultat am Ende erzielt werden soll und erreicht werden kann, insbesondere um zu klären, ob der Eingriff die Erwartungen der Frau erfüllen kann. Des Weiteren wird Frau Dr. Giessler den OP-Ablauf erläutern und über mögliche Risiken aufklären.

Wie verläuft der Eingriff?

Die Bruststraffung erfolgt in Vollnarkose und dauert in etwa zwei bis drei Stunden. Die Operation erfolgt in zwei Teilschritten. Zum einen erfolgt eine Entfernung von überschüssigem Hautgewebe, zum anderen findet eine Versetzung der Brustwarze statt.

Hierfür setzt Dr. Giessler in der Regel zwei Schnitte: Der erste Schnitt wird direkt entlang der Linie unterhalb des Vorhofs der Brustwarze ausgeführt, der zweite unmittelbar daran anschließend senkrecht nach unten bis hin zur Brustfalte. Überflüssiges Hautgewebe wird nun entfernt. Die Brustwarze wird anschließend, an die für sie vorgesehene Position versetzt, und der Vorhof wird verkleinert.

Das innere Drüsengewebe wird gestrafft, damit die Brust ihre ursprüngliche, runde Form zurückerhält. Hierbei ist es wichtig, dass die Brustwarze die Verbindung zu dem darunterliegenden Gewebe behält, so dass ihre Funktion erhalten bleibt. Am Ende werden die Nähte verschlossen und ein stabiler Verband angebracht.

Gibt es Risiken bei einer Bruststraffung?

Wie bei jedem operativen Eingriff, bestehen auch bei einer Bruststraffung gewisse Risiken. Diese gehen hauptsächlich mit der Vollnarkose einher und betreffen das Herz-Kreislauf-System.

Mit dem Eingriff selbst sind ebenfalls gewisse Nebenwirkungen verbunden, welche bei einer fachgerechten und guten Vorbereitung und Durchführung der Operation sowie einem erfahrenen Chirurgen, jedoch vergleichsweise selten sind.

Mögliche Folgen einer Bruststraffung sind Blutergüsse oder Schwellungen, besonders in den ersten Tagen nach der Operation. Des Weiteren kann es zu Infektionen oder verschlechterter Wundheilung kommen. Dies kann bei Raucherinnen oder Patientinnen mit Diabetes vermehrt der Fall sein. In Einzelfällen kann ein vorübergehendes Taubheitsgefühl an der operierten Stelle auftreten, welches sich jedoch mit der Zeit wieder zurückbildet.

Was passiert nach der Operation?

Etwa ein bis zwei Tage nach der Operation werden der Verband und die Drainagen, welche das Wundsekret sammeln, entfernt. Anschließend muss die Patientin sechs Wochen lang einen Sport-BH tragen. In dieser Zeit ist es wichtig, auf übermäßige, körperliche Anstrengung zu verzichten. Auch der Gang ins Solarium und in die Sauna sollte vermieden werden.

In den ersten zwei Wochen nach dem Eingriff sind Patientinnen in der Regel krankgeschrieben, hier kann auch die Einnahme von Schmerzmitteln erforderlich sein. Nach Ablauf der 14 Tage werden die Fadenenden entfernt. Ein Ziehen der Fäden ist dank selbstauflösendem Nahtmaterial nicht notwendig. Das endgültige Ergebnis der Bruststraffung ist meist erst nach mehreren Monaten sichtbar. Bis dahin sind die Narben oft noch empfindlich, sodass vor allem der Partner mit dem Brüsten sehr behutsam umgehen muss.

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