Mit Botox Krähenfüße effektiv bekämpfen

Was sind Krähenfüße? Bei den sogenannten Krähenfüßen handelt es sich um Falten, die an den äußeren Augenwinkeln auftreten. Sie fallen, wie die Sonnenstrahlen, in unterschiedliche Richtungen und erinnern aufgrund ihrer Form an den Fuß einer Krähe. Lachfalten sind die Vorstufe der Krähenfüße. Die Lachfalten sehen wir nur – wie der Name bereits verrät – wenn wir lachen. Krähenfüße sind hingegen ständig sichtbar, auch dann, wenn wir ein neutrales Gesicht machen.

Das ist auch der Grund, warum Krähenfüße als extrem störend wahrgenommen werden. Selbst wenn die Person gegenüber die eigenen Krähenfüße als sympathisch wahrnimmt, darf eine Sache nicht ignoriert werden. Das Gesicht wird müder. – Kein Wunder also, dass viele Frauen ihre Krähenfüße wieder loswerden wollen. Hier hilft Botox.

Auch Dr. Giessler setzt auf Botulinumtoxin, wenn es um die effektive Bekämpfung dieser Falten geht. Die Fachärztin für Plastische und Ästhetische Chirurgie weiß, dass gerade durch Botox hervorragende Ergebnisse erzielt werden.

Was ist Botox?

Botulinumtoxin Typ A, besser bekannt unter der Abkürzung Botox, ist – nicht wie fälschlicherweise gerne behauptet – ein Schlangengift. Botox wird aus dem Bakterium Clostridium botulinum gewonnen. Schon seit den 1980er Jahren wird es in der Schönheitschirurgie eingesetzt, um Falten gezielt bekämpfen zu können.

Das verschreibungspflichtige Medikament ist, sofern sich der Patient für eine Behandlung durch einen ausgebildeten Facharzt entscheidet, weitgehend ungefährlich. Der Name „Botulinumtoxin“ weist daraufhin, dass es sich durchaus um ein Gift handelt. Jedoch wird es derart gering dosiert, dass keine „Vergiftungserscheinungen“ befürchtet werden müssen.

Die Behandlung der Krähenfüße

Botox wird unter die Haut gespritzt und entspannt jene Muskeln, die dafür verantwortlich sind, dass überhaupt Krähenfüße entstanden sind. Es lässt die feine Muskulatur, die sich rund um das Auge befindet, sozusagen „erstarren“. Das funktioniert, in dem Botox den für Muskelkontraktionen notwendigen Botenstoff blockiert. Es kommt zur Unterbrechung der Reizübertragung, die zwischen Muskel und Nerv stattfindet. Die Folge ist eine entspannte Mimik.

Kleine Fältchen können vollständig geglättet werden. Tiefere Falten werden dagegen nur gemildert. Der erste Behandlungseffekt kann nach 48 Stunden erwartet werden. Der Höhepunkt des Behandlungsergebnisses tritt nach zwei Wochen ein.

Die Patientin kann die Augen weiter, wie gewohnt, aufmachen. Sie sieht aber deutlich frischer und jünger aus. Die Krähenfüße gehören – zumindest für die nächsten drei bis sechs Monate – der Vergangenheit an. Dann lässt die Wirkung nach und die Behandlung sollte wiederholt werden.

Nebenwirkungen und Kontraindikationen

Es können Blutergüsse an oder in der Nähe der Einstichstellen auftreten. Leichte Rötungen, Blutergüsse und Schwellungen klingen in der Regel schnell ab und können mit Eispackungen oder kalten Kompressen behandelt werden. Mitunter klagen Patienten auch über einen leichten Kopfschmerz, der für maximal vier Stunden anhalten kann. Es wurde aber oft auch das Gegenteil beobachtet. Kopfschmerzen ließen nach, nachdem Botox injiziert wurde. Derartige „Nebenwirkungen“ verschwinden ohne weitere medizinische Behandlung.

Schwangere oder stillende Frauen dürfen nicht behandelt werden. Des Weiteren können diverse Beruhigungsmittel und Antibiotika negative Auswirkungen auf die Wirkung von Botox haben. Welche Medikamente hierzu gehören, wird Ihnen der behandelnde Facharzt im Beratungsgespräch erläutern.

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