Pigmentflecken nach Sonnenbrand – unschönes Urlaubssouvenir

Ausgedehnte Sonnenbäder sind für die meisten Menschen ein unverzichtbarer Bestandteil des Sommerurlaubs. Die mit diesen einhergehende Bräunung der Haut wird ebenfalls gerne gesehen. Nach der Rückkehr verschwindet die Bräune in der Regel jedoch recht schnell wieder. Im ungünstigen Fall bleiben einzelne Pigmentflecken übrig. Dieses „Urlaubssouvenir“ ist in erster Linie unbedenklich. Aus ästhetischer Sicht ist es jedoch alles andere als wünschenswert.

Wie kommt es zur Entstehung dieser Pigmentflecken?

Wie der Name bereits sagt, handelt es sich um „Flecken von Pigmenten“. Pigmente werden in der Haut eingelagert, um diese zu färben. Unter UV-Bestrahlung wird der Farbstoff Melanin gebildet. Dieser sorgt dafür, dass die Haut durch Sonnenbäder braun wird.

Je mehr Melanin in den Zellen der Haut gebildet wird, desto brauner werden wir. Prinzipiell kann die Bildung großer Mengen dieses Stoffes also begrüßt werden.

Da der menschliche Körper jedoch keine exakt arbeitende Maschine ist, kommt es vor, dass einige Zellen mehr Melanin bilden als andere. Diese Zellen, die mehr „Farbstoff“ einlagern, sorgen für die Entstehung der Pigmentflecke.

Zunächst fällt die Hyperpigmentierung einzelner Hautareale nicht auf. Lässt die allgemeine Bräune der Haut jedoch nach, werden die übermäßig pigmentierten Stellen deutlich sichtbar. Die Entstehung wird indes durch einige Faktoren begünstigt.

Hierzu zählen unter anderem die Einnahme der Anti-Baby-Pille und die Einnahme von Johanniskraut. Personen, die diese Medikamente nehmen, sollten also auf einen ausreichenden Schutz ihrer Haut achten, um unschöne Pigmentflecken zu vermeiden. Pigmentflecken entstehen zumeist an Stellen, die der Sonne besonders stark ausgesetzt sind.

Prävention und Therapie

Die Therapie derartiger Flecken ist weitaus aufwändiger als die Prävention. Wer Sonnencremes mit einem ausreichend hohen Lichtschutzfaktor anwendet, schützt sich in der Regel effektiv vor einer übermäßigen Pigmentierung einzelner Hautstellen. Je weniger UV-Licht zur Haut vordringt, desto schwächer fällt die Bräunung der Haut aus. Auch die Gefahr eines Sonnenbrands wird durch die Anwendung eines Sonnenschutzes stark gesenkt.

Die Therapie der Flecken gestaltet sich weitaus schwieriger. – Sie ist jedoch nicht unmöglich. Besonders Frauen stören sich an einer Hyperpigmentierung einzelner Hautstellen. Sie greifen zu bleichenden Cremes und chemischen Peelings, die den Pigmentfleck eliminieren sollen. Ein solches Vorgehen ist nicht empfehlenswert. Die betroffene Hautstelle wird durch die Anwendung derartiger Cremes und Peelings stark gereizt. Im ungünstigsten Falle kann eine starke Reizung dazu führen, dass der Fleck noch dunkler wird.

Aus diesem Grund sollte von einer solchen Selbstbehandlung abgesehen werden. Mittlerweile sind auf dem Markt schonendere Cremes erhältlich, die keine Bleichstoffe enthalten. Sie arbeiten stattdessen beispielsweise mit Hefeextrakten.

Bei kleineren Pigmentflecken können durchaus schonende Cremes angewendet werden, um eine Verbesserung zu erreichen. Wer jedoch viele oder stark ausgeprägte Pigmentflecken aus dem Urlaub mitbringt, kommt nicht um eine ärztliche Behandlung herum. Mit Hilfe eines Lasers wie der Blitzlampe BBL (Broad Band Light), die in der Praxis von Dr. med. Svenja Giessler eingesetzt wird, können die störenden Flecken effektiv entfernt werden. Dies ist jedoch nicht in jedem Falle notwendig. Unter Umständen reicht bereits die Verordnung einer Creme oder eines Peelings aus. Dies kann jedoch nur durch einen Spezialisten entschieden werden.

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