Schlupflider entfernen: Wann ist eine Operation sinnvoll?

Von Schlupflidern spricht man, wenn das obere Augenlid kaum oder gar nicht erkennbar ist. Das ist der Fall, wenn oberhalb des Lids ein großer Hautüberschuss besteht. Das kann verschiedene Ursachen haben. Zum einen gibt es genetisch bedingte Schlupflider. Hier zeigt sich das Schlupflid bereits in jungen Jahren. Während des Alterungsprozesses bilden sich bei vielen Betroffenen Fetteinlagerungen im Bereich oberhalb des Lids, so dass die Haut herabhängt. Es besteht auch die Möglichkeit einer zu starken muskulären Kontraktion im Augenlid selbst, die zu dem Erscheinungsbild des Schlupflids führt.

Wird das Erscheinungsbild durch Schlupflider bestimmt?

Natürlich ist Aussehen nicht alles. Aber niemand kann sich davon freimachen, einen Menschen zunächst auf den ersten Blick zu beurteilen. Es reicht ein kurzer Blick. Der erste Eindruck entscheidet oft schon darüber, ob ein Gespräch überhaupt beginnt. Ein kurzer Flirt oder auch ein Bewerbungsgespräch sind damit oft schon beendet, bevor sie eigentlich anfangen konnten.

Die Augen sind dabei der Blickfang im Gesicht des Gegenübers. Durchdringende, faltenfreie Augen strahlen bereits eine natürliche Schönheit aus und verleihen einen positiven Gesamteindruck.

Schlupflider verkleinern das Auge. Auf die Außenwelt wirken Betroffene oft müde oder abgeschlagen. Auch schöne Augen können diesen Eindruck nicht entkräften. Müdes Aussehen macht unattraktiv. Der potenzielle Arbeitgeber erwartet einen frischen, aufgeweckten Mitarbeiter und nicht jemanden, der verschlafen wirkt und so aussieht, als ob er keine Leistung bringen wird. Auch, wenn das für Betroffene sehr unfair ist, so gelingt es doch den wenigsten sich vom ersten Eindruck freizumachen.

Was können Betroffene selbst tun?

Nicht in jedem Fall ist eine Operation ratsam oder nötig. Kleinere Beeinträchtigungen lassen sich unter Umständen beheben. Ein gesunder Lebensstil, eine ausgewogene Ernährung und ein regelmäßiges Sportprogramm helfen dabei, dass entsprechende Gewebe gut zu versorgen und so Fetteinlagerungen zu minimieren.

Rauchern sei geraten, dieses Laster aufzugeben, um für die Haut die nötige Versorgung mit Nährstoffen zu gewährleisten. Alkoholkonsum sollte zumindest weitestgehend vermieden werden.
Stressvermeidung, Gesichtsgymnastik und regelmäßiges Eincremen der betroffenen Stellen helfen ebenfalls dabei, die Schlupflider zu verkleinern.

Leider sind diese Maßnahmen kein Allheilmittel. Dennoch ist es ratsam, auch nach einer erfolgten, operativen Behandlung der Schlupflider, die genannten Behandlungstipps umzusetzen.

Ist eine Operation der richtige Weg?

Diejenigen, die stark unter ihren Schlupflidern leiden, wird eine Operation ein neues Lebensgefühl vermitteln. Ständiges, müdes Aussehen gehört schnell der Vergangenheit an. Doch natürlich birgt jede Operation Risiken, die es abzuwägen gilt. Dr. Svenja Giessler hat bereits viele Augenlidstraffungen durchgeführt. Gerne berät Sie Ihre Patienten ganz individuell zu den Vorzügen, aber auch zu den Risiken eines solchen Eingriffs.

Eine Schlupflidkorrektur beansprucht in etwas 30 – 45 Minuten Operationszeit. Patienten können bereits nach einer kurzen Ruhezeit die Praxis wieder verlassen. Jedoch liegt die Zeit, bis Patienten wieder arbeits- und vor allem gesellschaftsfähig sind, bei etwa 5 – 14 Tagen.
Die Haltbarkeit der Operation kann nicht pauschal festgelegt werden. In der Regel beträgt sie mehrere Jahre.
Sollte zudem eine Einschränkung des Blickfeldes vorliegen, so empfiehlt sich eine Behandlung in besonderem Maße. In diesem Zusammenhang können die Kosten für eine solche Operation, zumindest zum Teil, von den Krankenkassen übernommen werden.

Die extrem kleinen Schnitte verschwinden nach der erfolgten Operation nahezu vollkommen. Narben sind mit bloßem Auge kaum oder gar nicht mehr zu erkennen, sodass einem frischen Erscheinungsbild nichts mehr im Wege steht.

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