Sieben Botox-Mythen

Man hört und liest immer wieder negative Meldungen über Botox. Eine Freundin hat gehört, dass eine Bekannte von einer Arbeitskollegin nach einer Botoxbehandlung blind wurde, da der Arzt einen Fehler gemacht hat. Ein Bekannter weiß von einem Familienmitglied, das Botox auch Hirnschäden verursachen kann. Auch in diversen Zeitschriften findet man immer wieder negative Berichte über Botox. Doch stimmen derartige Gruselgeschichten überhaupt?

Mythos Nummer 1 – Botox ist ein Schlangengift.

Immer wieder ist zu lesen, dass Botox eigentlich ein Schlangengift sei. Das ist jedoch falsch. Botox ist lediglich ein von Bakterien produziertes Eiweiß. Richtig ist, dass es sehr wohl zu Vergiftungserscheinungen kommen kann. Doch hier gilt der alte Spruch: „Die Dosis macht das Gift“. Im Bereich der ästhetischen Medizin werden nur unbedenkliche Dosen injiziert; Vergiftungserscheinungen sind unmöglich. Ein Arzt müsste rund 100 Ampullen spritzen, um den Patienten gefährden zu können.

Mythos Nummer 2 – Botox schädigt die Leber.

Vorweg ist zu beachten, dass Botox nicht in den Körperkreislauf gelangt, sodass es zu gar keiner Schädigung der Leber kommen kann. Botox wirkt nur dort, wo es auch gespritzt wurde. Geht es um die Faltenbehandlung, injiziert der Mediziner den Stoff in den Muskel, der für die Falte zuständig ist. Das Eiweiß wird in weiterer Folge gebunden und sorgt für die Reduktion der Muskelaktivität. Innerhalb weniger Monaten wird das Botox vom Körper wieder abgebaut, sodass es zu keiner Substanzansammlung kommen kann. Botox wird aus diesem Grund seit rund 30 Jahren auch bei dauerhaft spastischen Muskelerkrankungen eingesetzt – ohne Langzeitschäden.

Mythos Nummer 3 – Botox zerstört die Mimik.

Natürlich kennen wir die maskenhaften Gesichter („Frozen Faces“) von Hollywoodstars, die sich einer weniger erfolgreichen Behandlung unterzogen haben. Solche „Gesichter“ sind das Ergebnis von zu hohen Dosen von Botox und/oder fehlerhafter Injektion. Mit einer geringen Dosis werden nur die Falten bekämpft; starre Gesichter, die frei von Mimik sind, gehören damit der Vergangenheit an.

Mythos Nummer 4 – Botox schädigt das Gehirn.

Immer wieder gibt es Meldungen darüber, dass Botox das Gehirn schädigen soll. Das ist jedoch nicht richtig. Schon seit den 1970er Jahren gibt es unabhängige und seriöse Studien, die sich mit den Auswirkungen von Botox befasst haben. Das Ergebnis? Botox hat keine negativen Auswirkungen auf das Gehirn. Botox hat zudem keine negativen Auswirkungen auf den Körper.

Mythos Nummer 5 – Botox macht süchtig, weil es sich um eine Droge handelt.

Diese Behauptung ist nicht richtig. Botox ist keine Droge. Wer sich für Botox entscheidet, braucht keine Angst vor einer „Sucht“ zu haben. Der einzige Nachteil? Nach wenigen Monaten wird Botox vom Körper abgebaut, sodass der Muskel, welcher für die Falte verantwortlich war, wieder bewegt werden kann. Eine neuerliche Botoxbehandlung ist also empfehlenswert, wenn die Falte wieder verschwinden soll.

Mythos Nummer 6 – Botox lähmt das Gesicht.

Der Arzt macht einen Fehler – in weiterer Folge ist ein Teil des Gesichts gelähmt. Auch dieses Gerücht ist immer wieder zu hören. Das Gegenteil ist der Fall. Es ist unmöglich, dass durch Botox eine permanente Lähmung herbeigeführt wird. Wird Botox injiziert, kommt es zur Muskelentspannung.

Mythos Nummer 7 – Botox kann blind machen.

Auch dieses Gerücht stimmt nicht. Botox hemmt ausschließlich die Gesichtsmuskeln und hat keinen Einfluss auf die Sehkraft des Patienten.

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